Zur Jahreshauptversammlung des Schützenvereins 1864 Waidhaus begrüßte Schützenmeister Rudolf Grundler sen. neben zahlreichen Gästen und Ehrengästen Bürgermeister Markus Bauriedl und Johannes Hanauer als Vertreter des Sportschützengrenzgaus.
Er erinnerte zunächst an die Verstorbenen des vergangenen Jahres, insbesondere an den langjährigen Schützenmeister Michael Olbrich. Als besondere Herausforderungen waren im Jahr 2025 die wetterbedingte Absage des Gartenfestes sowie die Neuanschaffung eines leistungsfähigen Ofens für die Schießhalle zu nennen. Zwei Neueintritte konnten den leichten Rückgang der Mitgliederzahlen mildern.
Sportleiter Rudolf Grundler jun. referierte zum Abschneiden der beiden Luftpistolenmannschaften in der Liga sowie zu den Ergebnissen bei der Gau- und Bezirksmeisterschaft. Leider konnte der Verein in der vergangenen Saison keine Luftgewehrmannschaft mehr stellen.
Bei den Neuwahlen wurden folgende Personen im Amt bestätigt: Rudolf Grundler sen. (1. Schützenmeister), Ludwig Nossek (2. Schützenmeister), Helmut Krämer (3. Schützenmeister), Martina Grundler (Unterkassier), Rudolf Grundler jun. (Sportleiter und Fahnenjunker), Franz Strehl (Waffen- und Gerätewart), Heinz Kunz (Kassenprüfer) sowie Ramona Bauer, Elfriede und Willi Helgert, Brigitte Krämer, Inge Meckl, Max Meixensperger, Stefan Nitsch und Tobias Wirth für den Vereinsausschuss.
Für das vakante Amt des Kassiers konnte Theresia Strehl gewonnen werden. Sie hatte die verantwortungsvolle Aufgabe nach dem vorzeitigen Rückzug des Vorgängers bereits kommissarisch übernommen. Als weiterer Kassenprüfer stellte sich Wolfgang Götz zur Verfügung.
Bürgermeister Markus Bauriedl dankte allen Gewählten für das Engagement. In seinem Grußwort bedauerte er die reduzierte Teilnahme an den Wettkämpfen. Die Gemeinde werde auch in diesem Jahr wieder herausragende Leistungen ehren. Abschließend appellierte Bauriedl an die gegenseitige Unterstützung innerhalb des Vereins.
Johannes Hanauer überbrachte die Grüße des Grenzgaus und dankte für die Mithilfe bei der Durchführung verschiedener Wettbewerbe insbesondere im Kleinkaliberbereich. Weiterhin bat er um zahlreiche Teilnahme bei den anstehenden Veranstaltungen.
Schützenmeister Grundler ergänzte um weitere Termine aus dem regionalen Vereinsleben und bat um tatkräftige Mithilfe beim Gartenfest am 24. Mai (Pfingstsonntag).
In seinem Schlusswort dankte er allen für das entgegengebrachte Vertrauen und bekräftigte die Notwendigkeit, die anstehenden Arbeiten als Gemeinschaftsaufgabe zu sehen.