Vorstand Karl Höltl konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung neben den Vereinsmitgliedern und fast allen aktiven Sängern besonders Ehrenmitglied Heinrich Hopf, Altbürgermeister Roland Pfefferlein und 3. Bürgermeister Hans Klupp begrüßen.
Nach dem Totengedenken – seit der letzten Hauptversammlung waren Erich Nößner, Berthold Kinle und Elisabeth Horn verstorben – legte Hauptkassier Heinrich Hopf einen geordneten und ausgeglichenen Kassenbericht vor. Er bekleidet dieses Amt nun schon fast 60 Jahre lang.
Schriftführer Josef Dietl berichtete dann über die verschiedenen Aktivitäten im letzten Jahr. Zwei Wirtshaussingen in Schönkirch und Plößberg, eine öffentliche Chorprobe am Großen Weiher, Liedvorträge beim Gartenfest in Schönkirch, der Dreikönigsgottesdienst in Wondreb, das traditionelle Singen unterm Christbaum in Plößberg und die Teilnahme am Jubiläumskonzert des MGV Bärnau auf der Freilichtbühne zeugten von einem beachtlich aktiven Jahr. Besonders die hohe Zuhörerresonanz beim Singen unterm Christbaum und die beeindruckende Qualität der Liedvorträge in Bärnau waren hervorzuheben.
3. Bürgermeister Hans Klupp würdigte in eigenem und im Namen der Gemeinde die Aktivitäten des Gesangvereins und regte an, das Wirtshaussingen auch mal in Beidl und anderen Gemeindeteilen durchzuführen. Vielleicht könnte auf diesem Weg der eine oder andere neue Sänger gewonnen werden. Denn Bedarf diesbezüglich besteht allemal seit Jahren.
Leider traf dann die Chorgemeinschaft Plößberg/Schönkirch/Wondreb am Jahresende die Nachricht, dass Dirigent Florian Löw die Chorleitung im Jahr 2026 aus privaten Gründen niederlegen würde, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Erstaunlich schnell konnte dann Anfang Februar 2026 mit Maryna Hulyk, ausgebildete Musiklehrerin und Dirigentin, eine Nachfolgerin gewonnen werden. Die gesanglichen Möglichkeiten scheinen damit für die Chorgemeinschaft für 2026 und hoffentlich noch länger danach gesichert zu sein.
Mit dem gemeinsamen Sängerspruch „Eintracht hält Macht” konnte Vorstand Höltl dann die Versammlung beenden.
Text: Karl Höltl