Bild Jubilare: Theresa Wittmann Von Links: Alois Bruischütz, Alfons Bogner, Peter Wittmann, Rudi Rath, Vorstand Michael Renner, Norbert Zeitler, Hans-Günter Spickenreuther, Bezirksvorsitzender Reinhard Ott (Bild: Theresa Wittmann)

Siedlergemeinschaft Wildenau feiert 55-jähriges Bestehen

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad feierte die Siedlergemeinschaft Wildenau am Sonntag, 21. Juni 2026, ihr 55-jähriges Bestehen. Der Festtag begann traditionell mit einem Weißwurstfrühschoppen und lockte zahlreiche Mitglieder und Gäste auf das Festgelände. Nach der Öffnung der traditionellen Holzkegelbahn startete der Wettkampf um den alljährlichen Kegelchampion. Gewonnen hat zum wiederholten Male Joachim Walter, gefolgt von Florian Albrecht und Marcus Fritsch. Alle Gewinner durften sich über div. Wertgutscheine freuen. Auch für die jüngsten Besucher wurde wieder einiges geboten: Neben frischem Popcorn, einer Schatzsuche, Wasserspielen und Glitzertattoos sorgte vor allem die Hüpfburg trotz der hohen Temperaturen für viel Begeisterung. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gratulierte auch der Bezirksvorsitzende Reinhard Ott persönlich zum 55-jährigen Bestehen der Gemeinschaft. Zudem standen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder auf dem Programm. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Udo Abe, Alois Bruischütz, Reinhard Haise, Hans-Günter Spickenreuther und Norbert Zeitler ausgezeichnet. Eine Ehrung für 40 Jahre Vereinstreue erhielt Karl Mark. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden schließlich Alfons Bogner, Peter Wittmann und Rudi Rath geehrt. Die Siedlergemeinschaft Wildenau blickte damit nicht nur auf ihre 55-jährige Vereinsgeschichte zurück, sondern würdigte auch die Treue ihrer langjährigen Mitglieder, die das Vereinsleben über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Mit Ordensmantel v.l.n.r.: Ordensfähnrich Thorsten Schiener (KRK Plößberg), Ordensmarschall Alexander Littich (KSV Mühlhausen) und Großmeister Wilhelm Schiener (KRK Plößberg). (Bild: Thorsten Schiener)

Ritterschaft „Deutsche Ehrenlegion“ weiht Gedenkstätte für verstorbene Ritter ein

Mit einer würdevollen Feier weihte die Ritterschaft ihre Gedenkstätte ein. Zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste sowie Angehörige nahmen an der Zeremonie neben der Kapelle der Familie Littich bei Mengkofen teil. Großmeister Wilhelm Schiener von der KRK Plößberg begrüßte die beiden Geistlichen Pfarrer Markus Schwarzer und Ordenskaplan Jürgen Amerschläger, die Angehörigen der verstorbenen Ritter sowie Vertreter der BKV mit Präsident Otmar Krumpholz, den KSV Mühlhausen mit Fahne und Böller sowie die Mitglieder der Ritterschaft mit ihren Familien. Nach dem Totengedenken richteten Präsident Otmar Krumpholz und der Präses der S-T-V 1813 in Bayern, Thorsten Schiener von der KRK Plößberg, Grußworte an die Anwesenden. Beide würdigten die Bedeutung der neuen Gedenkstätte als Ort des Erinnerns, des Gebets und der Besinnung. Ein besonderer Dank galt Ludwig und Alexander Littich. Durch die Bereitstellung des Geländes rund um die Kapelle wurde die Errichtung der Gedenkstätte erst möglich. Ebenso dankte man der BKV für ihre finanzielle Unterstützung und den zahlreichen Spendern, Helfern und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Projekts beitrugen. Im Anschluss wurde die Gedenkmedaille „Heiliger Michael“ der S-T-V 1813 verliehen, sie erinnert an den Schutzpatron der Soldaten und wird für besondere Verdienste um Tradition, Kameradschaft und Erinnerungskultur vergeben. Posthum wurde Ludwig Littich geehrt; die Auszeichnung nahm seine Witwe Gerlinde Littich entgegen. Auch Alexander Littich erhielt die Medaille für sein besonderes Engagement. Die Enthüllung der Gedenkstätte erfolgte durch Großmeister Wilhelm Schiener, Marschall Alexander Littich und Fähnrich Thorsten Schiener. Anschließend wurde sie von den beiden Geistlichen feierlich eingeweiht. Mit der neuen Gedenkstätte wurde ein dauerhafter Ort des Gedenkens geschaffen und zugleich ein sichtbares Zeichen für die Pflege von Tradition, Kameradschaft und christlichen Werten gesetzt.
Foto v.l.n.r.: Familienbeauftragter Florian Trißl, Krippenleitung Jana Käß, Dozentin Juliana Dotzler (Bild: Tanja Ruckdäschel )

Zwischen Wutanfall und Dauerdiskussion: Vortrag und Praxistipps beim Elternabend der Johanniter-Kindereinrichtungen in Plößberg

Wutanfälle dürften für die meisten Eltern ein wohlbekanntes Thema sein. Wie man mit solchen Situationen umgeht und Überforderung vermeidet war der Schwerpunkt eines gemeinsamen Elternabends der Johanniter-Kinderkrippe „Wirbelwind” und des Johanniter-Kindergartens „Regenbogen” in Zusammenarbeit mit Katrin Hüttner, der Familienbeauftragten der Stadt Plößberg. Die Veranstaltung fand am 16. Juni in den Räumlichkeiten der Krippe statt. Der Vortrag von Dozentin Juliana Dotzler von der Elternschmiede aus Weiden mit dem Titel „Zwischen Wutanfall und Dauerdiskussion. Wie Eltern wieder zurück in ihre Rolle finden” fand bei den Anwesenden großen Anklang. Besonderen Fokus legte Dotzler auf die Bedürfnisse der Kinder, Grenzen setzen und wie Eltern den Druck auf sich selbst reduzieren können. Dabei gab sie viele wertvolle Tipps und Informationen zum Entwicklungsprozess der Kinder. Krippenleitung Jana Käß und Florian Trißl, Familienbeauftragter der Gemeinde, bedankten sich herzlich bei der Dozentin für den gelungenen Vortrag und bei Katrin Hüttner, die den Abend organisiert hatte. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die Kinderkrippe zu besichtigen. Auch Kindergartenleitung Tanja Ruckdäschel zeigte sich zufrieden über den gemeinsamen Elternabend und den regen Austausch.


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Die alte und neue Vorstandschaft und Ehrenmitglieder von links nach rechts: ehem. Bürgermeister Lothar Müller, Ehrenmitglied Josef Dietl, ehemaliger 2. Vorsitzender Reinald Roderer, ehemaliger Kassier Stefan Sporrer, neuer Kassier Dominic Rose, Ausschussmitglied Thomas Trisl, 1. Vorsitzende Elli Müller; Kassenprüfer Hans-Dieter Dietl, Schriftführerin Lisa Trisl, stellvertr. Bezirksvorsitzender Arthur Weber, Ehrenmitglied Hans Sailer, Kassenprüfer Christian Pöll, Bürgermeisterin Tina Zeitler, Ausschussmitglied Tobias Gebert, 2. Vorsitzender Mario Schön, Ausschussmitglieder Manfred Schiener, Christian Mayerhöfer und Florian Schwarz. Nicht im Bild Gerätewart Toni Müller und Ausschussmitglied Wolfgang Kinle. (Bild: Toni Müller)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Am 15.05.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Plößberg statt. Vorsitzende Elli Müller begrüßte die 33 Anwesenden und verkündete den Mitgliederstand mit 233. Sie blickte auf Veranstaltungen wie die Teilnahme an der Orgelweihe der Pfarrei St. Georg, den Festzug der Freiwilligen Feuerwehr Schönficht, Durchführung des Ferienprogramm „Den Wald mit allen Sinnen erleben” mit Förster Markus Reger und die Pilzwanderung mit Stefan Hartwig zurück. Ein Dank ging an die Vorstandschaft, die Ausschussmitglieder sowie an Resi und Karl Sellner für das Austragen der Vereinszeitschrift. Bürgermeisterin Tina Zeitler bedankte sich für das Engagement der Siedlergemeinschaft und berichtete über den Verkauf des Campingplatzes sowie die Anschaffung einer Seilbahn am Spielplatz am Großen Weiher vom Gewinn der Challange Dorfheldentour. Nächstes Jahr feiert Plößberg 975 Jahre, hier soll an Silvester mit einem Feuerwerk am Kultursaal gestartet werden. Stellvertretender Bezirksvorsitzender Arthur Weber erklärte, was mit dem Mitgliedsbeitrag passiert. Unter Leitung von Bürgermeister Lothar Müller wurden die Neuwahlen durchgeführt. Folgende Änderungen ergaben sich: neuer 2. Vorsitzender Mario Schön, neuer Kassier Dominic Rose und als weitere neue Ausschussmitglieder wurden Christian Mayerhöfer und Florian Schwarz gewählt. Vorsitzende Elli Müller bedankte sich mit einem Präsentkorb bei Reinald Roderer und Stefan Sporrer für ihre Tätigkeiten als 2. Vorsitzender und Kassier. Das Ehrenzeichen in Silber für 20 Jahre Ausübung ihrer Ämter ging an Toni Müller, Wolfgang Kinle und Hans-Dieter Dietl. Für besondere Verdienste wurden Hans Sailer und Josef Dietl zu Ehrenmitgliedern der Siedlergemeinschaft ernannt. Hans Sailer war 15 Jahre erster Vorsitzender und weitere 4 Jahre zweiter Vorsitzender. Josef Dietl war 23 Jahre als Beisitzer tätig.
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