Der Makerspace PlößbergWERK hat seine Planungen für das Jahr 2026 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Angebote, die sich mit Technik, digitaler Bildung und kreativem Arbeiten beschäftigen und dabei alle Altersgruppen von etwa 10 bis 100 Jahren ansprechen sollen.
Im Laufe des Jahres sind verschiedene Workshop-Formate vorgesehen, die einen praxisnahen Zugang zu digitalen Themen ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Programmierworkshops sowie Kurse im Bereich Robotik, bei denen auch mit einem Roboterarm gearbeitet werden soll. Ergänzt wird das Angebot durch VR-Workshops, die sich mit virtuellen Welten und neuen Formen der Interaktion auseinandersetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf handwerklich-technischen Projekten. Geplant ist unter anderem die Arbeit mit 3D-Druck, bei der eigene Ideen in greifbare Objekte umgesetzt werden können. Darüber hinaus sollen Teilnehmende eigene Spielecontroller bauen und programmieren oder sich in Elektronikworkshops mit grundlegenden Schaltungen und Bauteilen auseinandersetzen. Auch das Gießen von Figuren ist Teil des Jahresprogramms und verbindet handwerkliche Tätigkeiten mit gestalterischen Elementen.
Ergänzend zu den Kursangeboten ist für 2026 auch ein themenbezogener Makeathon vorgesehen. Dabei soll sich alles um das Thema Licht drehen – von kreativen Lichtobjekten über technische Installationen bis hin zu experimentellen Ansätzen an der Schnittstelle von Design und Elektronik. Im Vordergrund steht dabei das gemeinschaftliche Entwickeln und Umsetzen eigener Ideen innerhalb eines begrenzten Zeitraums.
Neben den festen Programmpunkten versteht sich das PlößbergWERK auch als offene Werkstatt. Die gut ausgestatteten Räumlichkeiten sollen Interessierten die Möglichkeit bieten, vorhandene Werkzeuge, Maschinen und technische Komponenten eigenständig zu nutzen und eigene Projekte umzusetzen – unabhängig von den laufenden Kursangeboten.
Ergänzt wird das Programm durch gemeinschaftliche Formate wie Retrogaming- und Brettspieleabende, bei denen der spielerische Austausch im Vordergrund steht. Diese Angebote sind bewusst generationsübergreifend angelegt und sollen Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammenbringen.
Darüber hinaus setzt der Verein auf Mitwirkung aus der Gemeinschaft. Personen mit besonderen Kenntnissen oder Fähigkeiten haben die Möglichkeit, sich einzubringen und eigene Workshop-Ideen weiterzugeben. Auf diese Weise soll das Angebot kontinuierlich wachsen und von den Erfahrungen und Kompetenzen der Beteiligten profitieren.
Insgesamt verfolgt das PlößbergWERK im Jahr 2026 das Ziel, Technik, Kreativität und gemeinsames Erleben unter dem Motto: „Alles ist möglich“ miteinander zu verbinden. Die Bandbreite der geplanten Aktivitäten spiegelt den Anspruch wider, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und einen einfachen Zugang zu digitalen und kreativen Themen zu ermöglichen.