Traditionell beendete der VdK Ortsverband Schmidmühlen das Vereinsjahr mit einer stimmungsvollen Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier mit Ehrungen. Zahlreiche Mitglieder fanden sich hierzu im festlich geschmückten Schlossstadel in Schmidmühlen ein, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Vorweihnachtszeit besinnlich einzuläuten. Musikalisch umrahmt wurde der vorweihnachtliche Nachmittag von der Jugendblaskapelle St. Ägidius, die mit ihren einfühlsamen Musikstücken für eine feierliche Atmosphäre sorgte. Ergänzt wurde das Programm durch viele nachdenkliche und auch heitere Geschichten, die die Besucher zum Innehalten, aber auch zum Schmunzeln einluden. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Karl Bauer, begrüßte die zahlreichen Gäste und Ehrengäste. Sein besonderer Gruß galt Pfarrer Norbert Große, der die Feier nicht nur mit einigen besinnlichen Worten, sondern auch mit einem Lied bereicherte. Ebenso willkommen hieß Bauer den ersten Bürgermeister Peter Braun sowie den zweiten Bürgermeister Mathias Huger, die mit ihrer Anwesenheit die Verbundenheit der Gemeinde mit dem VdK zum Ausdruck brachten. In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Peter Braun dem VdK Ortsverband Schmidmühlen für dessen engagierte Arbeit. Er betonte, wie wichtig es sei, in der Gemeinde einen kompetenten Sozialpartner zu haben, der sich für die Belange der Menschen einsetzt, die Unterstützung benötigen. Der VdK leiste hier seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Miteinander. In seinem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate erinnerte Vorsitzender Karl Bauer daran, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit sei. „Wir alle als Gesellschaft müssen selbst Gutes tun, sonst tut es niemand“, betonte er. Wenn man nicht selbst mit gutem Beispiel vorangehe, brauche sich auch niemand über die Schlechtigkeit der Menschen zu beschweren. Der VdK sorge dafür, dass das Gute hierzulande nicht in Vergessenheit gerate. Die Mitglieder des VdK seien nicht privilegiert, sondern Menschen, die wüssten, wie es um die Gesellschaft bestellt sei und die sich aktiv für Solidarität und soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Neben dem gemütlichen Beisammensein nutzte Karl Bauer die Gelegenheit, sich herzlich bei allen Mitgliedern und Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement zu bedanken. Gleichzeitig bot er seitens des Ortsverbandes umfassende Hilfe und Unterstützung in allen Bereichen an, in denen der VdK beratend und unterstützend tätig ist.
Ein besonderer Dank galt Raimund Scheuerer, der zu den wichtigsten Stützen des Ortsverbandes gehört. Seit vielen Jahren sammelt er unermüdlich Spenden für die VdK-Aktion „Helft Wunden heilen“ im Rahmen der Haussammlung.
Unter dem Applaus der Anwesenden überreichte ihm Karl Bauer als Anerkennung für seinen Einsatz ein Präsent. Ein weiterer Höhepunkt der Feier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Annemarie Schönberger wurde für ihre 25-jährige Treue zum VdK ausgezeichnet. Seit einem Vierteljahrhundert gehört sie dem Verband an und steht damit beispielhaft für Verbundenheit und Solidarität innerhalb des Vereins. Dem VdK Ortsverband gehören mittlerweile 215 Mitglieder an, 100 Mitglieder mehr als vor zehn Jahren.
Dies ist sicher auch der großartigen Arbeit der Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Karl Bauer zu verdanken, die Jahr für Jahr interessante und informative Veranstaltungen boten. Der Sozialverband VdK ist einer der größten Sozialverbände in Deutschland und setzt sich seit über 70 Jahren für soziale Gerechtigkeit ein. Er berät und unterstützt seine Mitglieder unter anderem in Fragen der Rente, Pflege, Behinderung, Grundsicherung und Krankenversicherung. Darüber hinaus engagiert sich der VdK politisch für eine gerechte Sozialgesetzgebung und ein solidarisches Miteinander in der Gesellschaft. Mit dieser besinnlichen vorweihnachtlichen Feier fand ein ereignisreiches Jahr 2025 für den VdK Ortsverband Schmidmühlen einen würdigen Abschluss.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft, Engagement und gegenseitige Unterstützung sind – Werte, für die der VdK seit jeher steht.