Der neue Vorsitzende Markus Frank konnte zu seiner ersten Jahreshauptversammlung als Gäste vom Hauptverein Weiden Schatzmeister Norbert Griesbacher, Bürgermeister Alfred Stier, die Ehrenmitglieder sowie die Ehrenvorsitzende Ingrid Leser begrüßen. Griesbacher und der Bürgermeister bedankten sich in ihren Grußworten für die gute Zusammenarbeit mit dem Zweigverein und erwähnten beide das großartige Blockhüttenfest, das wohl in einem bestimmten Rhythmus wiederholt werden sollte.
Ein besonderes Gedenken galt in einem Gottesdienst Marie Thumser und Oberlehrerin Auguste Fischer, die vor 50 Jahren die Musikgruppe und den Chor des OWV gründeten.
Chor und Musikgruppen gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Von Ingrid Leser kam ein kurzer Nachruf für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Markus Frank ging in seiner Begrüßungsrede noch einmal auf die vielfältigen Aufgaben des OWV ein, bevor er das Wort den Spartenleitern übergab.
Zweiter Vorsitzender und Hüttenwart Marcel Jungmann berichtete danach über die Ausbesserungsarbeiten an der Blockhütte und bedankte sich bei der Stadt für die Holzspende und bei einigen Firmen für Materialspenden. Er berichtete von den vierwöchigen Waldtagen des Kindergartens an der Blockhütte, der traditionellen Nikolausfeier und dem sehr gelungenen und von der Bevölkerung so gut angenommenen Blockhüttenfest. Verschönerungswartin Vroni Jungmann erzählte dann von den vielen Anlagen in und um Bärnau, um die sie sich kümmert. Leider musste sie auch anbringen, dass immer wieder Pflanzen und Schmuck wie Ostereier an bestimmten Orten gestohlen werden. Aus der Sparte der Vogelwarte konnte berichtet werden, dass 75 Prozent der Nistkästen bebrütet waren, unter anderem von Fledermäusen. Man wolle wieder neue Nistkästen bauen. Die Markierungs- und Wanderwarte berichteten von den Ausbesserungen der Markierungen und Wegweiser sowie von der Kontrolle des Teilstücks Nurtschweg und Zubringer Goldsteig. Es seien Ausmäharbeiten um die Ruhebänke sowie eine Baumpflanzaktion erfolgt, was im kommenden Jahr wiederholt werden sollte.
Schließlich wartete schon jeder gespannt auf den in Reim gefassten Bericht der Chorleiterin Gabi Mayerhöfer, wo es um die Einsätze der Gruppen ging wie bei Messgestaltungen, Andachten, Waldweihnacht, Geburtstagen. Der OWV beteiligte sich auch am Ferienprogramm mit einem Ausflug ins Nachbarland. Da der Chor und die Musikgruppe 50 Jahre feiern, wurden neue Veranstaltungstermine bekanntgegeben.
So gibt es am 16. Mai zusammen mit dem MGV ein offenes Frühlingssingen für alle, die gern singen. Am 5. Juli findet am Nachmittag zusammen mit dem Posaunenchor Plößberg eine musikalische Lobpreisstunde in der Steinbergkirche statt und am 3. September zusammen mit der IKOM gibt es einen bunten Nachmittag im Ackerbürgerhaus unter dem Titel „Das Stiftland singt und erzählt“. Das Jubiläum schließt am 8. November mit einem lockeren Hutzaabend. Zur Versammlung gehörten auch einige Ehrungen für 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft sowie zwei Vorträge zum Thema „Der 100-jährige Kalender“ zu den alten Bauernregeln.