Der Arbeitskreis der Schwerbehindertenvertretungen der Amberger Behörden und Dienststellen kam am 5. Mai 2026 zu seinem jährlichen Treffen zusammen. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 13 Institutionen trafen sich diesmal dazu im Klinikum St. Marien Amberg und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung – unter anderem aus Stadt Amberg, Landratsamt, Justiz, Bundeswehr, Klinikum, Finanzamt und AOK.
Der Vorstand des Klinikums Manfred Wendl sprach die Grußworte zum Auftakt der Veranstaltung, stellte das Klinikum in ein paar Worten kurz vor und erwähnte dabei wie wichtig es ist, engagierte Mitarbeiter zu haben, die sich für die Belange der schwerbehinderten Menschen im Arbeitsleben und Inklusion am Arbeitsplatz einsetzen.
Es folgte ein Vortrag von Thomas Salzberger vom Zentrum Bayern Familie und Soziales Regensburg (ZBFS Oberpfalz) zum Feststellungsverfahren des „Grades der Behinderung (GdB)“. Im Anschluss an den Vortrag fand ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Dieser Erfahrungsaustausch ist besonders wichtig, weil Schwerbehindertenvertretungen sind kein Kollegialorgan, sondern Einzelkämpfer. Netzwerke sind daher erwünscht und nützlich.
Im Rahmen des Treffens wurde zudem Martin Kroher (Schwerbehindertenvertreter der Stadt Amberg) für seine langjährige Koordinationsarbeit im Arbeitskreis gewürdigt. Dieses Arbeitskreistreffen war das letzte Treffen von Martin Kroher, der bei den SBV Wahlen im Oktober/November 2026 nicht mehr antreten wird. Der von Martin Kroher gegründete SBV Arbeitskreis der Amberger Behörden wird weitergeführt. Die Leitung und Koordination des Arbeitskreises hat Reinhard Fraunholz (Schwerbehindertenvertreter am Klinikum St. Marien Amberg) übernommen.