Fragt man das Internet nach einer offiziellen Definition des Begriffs „MakerSpace”, so enthält die Antwort die Stichworte „offene Werkstatt”, „kreativer Lernraum” und eigene Projekte, an denen gemeinschaftlich getüftelt, gebastelt und produziert werden kann. Genau einen solchen Kreativraum gibt es jetzt am Erasmus-Gymnasium: In einem kleinen Turmzimmer dürfen Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe jetzt selbstständig kreativ werden. Ihnen steht eine hochwertige Nähmaschine zur Verfügung, an der sie eigene Nähprojekte in Freistunden oder Mittagspausen durchführen können. Dabei können sie sich von anderen Jugendlichen, ganz eigenen Ideen oder z.B. YouTube-Tutorials anleiten lassen.
Die betreuende Lehrkraft Frau Katrin Schön betont, wie wichtig und sinnstiftend gerade in der heutigen digitalen Zeit ein analoges, kreatives Hobby ist: „Dass man erleben und erfühlen kann, wie ein schönes Produkt entsteht, ist sehr erfüllend und kann einen guten Ausgleich zum Lernalltag unserer Schülerinnen und Schüler darstellen.“ Besonders beeindruckt war sie von dem großen Interesse der Zehnt- bis Zwölftklässler, denn mehr als 20% der altersmäßig in Frage kommenden Schüler haben sich für die Benutzung des Kreativraums angemeldet.