Zu den Kernveranstaltungen der Flosser Landwehr gehört die Musterung (Vollversammlung), die am vergangenen Samstag im Stützpunkt II (Feuerwehrgerätehaus) in Bergnetsreuth abgehaltern wurde. Sie hat unter außergewöhnlichen Umständen abgehalten werden müssen, denn erster Kommandant und Hauptmann Franz Schmidt hat nach 17-jähriger Amtstätigkeit als Vorsitzender seinen Rücktritt erklärt. Er hat auch die Vollversammlung nicht besucht.
Die Vereinsführung lag in Händen von Oberleutnant Manfred Bäuml, der vorher mit Bürgermeister Robert Lindner als Obersten Dienstherrn und Bürgermeister a. D. Günter Stich mit den Mitgliedern des Vorstandes alle Vorbereitungen getroffen hat. Leutnant Willy Hirsch hatte sich bereit erklärt, die Nachfolge von Franz Schmidt anzutreten. Damit konnte die Musterung ohne jegliche Probleme vollzogen werden.
Noc h vor seinem umfangreichen und gewissenhaft abgefassten Jahresbericht gedachte die Versammlung der im letzten Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder. Fünf Lagerbesprechungen und sieben Auftritte waren zu verzeichnen, darunter die Teilnahme beim St. Quirinfest, der Startschuss beim Bürgerfest und bei der Flosser Kirwa, sowie die Mitwirkung vom Volkstrauertag. Bäuml bereicherte den Bericht mit einer lebhaften Bilderschau. Zugleich dankte er für eine beispielhafte Mitarbeit.
Ausführlich und bis ins Detail gehend gab Kassier Günter Markte seinen Jahresbericht der von Josef Lindner und Dieter Hofmann Bestätigung fand. Die anstehenden Neuwahlen standen unter Leitung von Bürgermeister Robert Lindner, der der Landwehr ein dickes Kompliment für ihre Repräsentation im öffentlichen Leben als historisch und geschichtlich bedeutsame Truppe machte. Jeweils einstimmig das Vertrauen erhielten: Willy Hirsch, 1. Vorsitzender, Manfred Bäuml, 2. Vorsitzender, Matthias Strobel, Schriftführer und Günter Marklte, Kassier. IN den Ausschuss wurden Tobias Meier, Dieter Hofmann, Josef Lindner, Sebastian Müller, Benjamin Reber, Lukas Schaller, Thomas Bäuml und Roland Gmeiner gewählt. Kassenrevisoren sind Josef Lindner und Dieter Hofmann. Die Versammlung endete mit den von Kommandant Willy Hirsch erbeteten Gruß
und einem kräftigen „dreifaches Schwarzpulver“.