„Nur wenn viele Hände fleißig zusammenarbeiten hat eine Vereinsarbeit auch Erfolg“. Diesen deutlichen Nachweis lieferte der Flosser Waldverein als größter Heimatverein letzten Vereinsjahr. Herausgestellt hat dies Vorsitzender Markus Staschewski in seinem umfangreichen und bis ins Detail gehenden Jahresbericht in der Jahresversammlung am Samstag im Gasthaus „Weißes Rössl“. Dabei standen Ehrungen und Auszeichnungen treuer und langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Freude war dem Vorsitzenden und den Mitgliedern anzusehen, denn der Waldverein kann in diesem Jahr auf sein 100-jähgriges Bestehen zurückblicken. Darüber wird im Laufe des Jahres bei den einzelnen Festveranstaltungen ausführlich berichtet.
Vorweg ging es in dieser Versammlung um eine Rückschau auf das lebendige und aktive Vereinsjahr, wobei die Kernveranstaltungen besonders erwähnt wurden. Freude hatte der Vorsitzende über das Kommen von Bürgermeister Robert Lindner, den Ehrenmitgliedern Gerd Lindner und Fred Lehner. Nach dem ehrenden Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder ging Staschewski auf die einzelnen Veranstaltungen ein. Das Vereinsjahr startete mit der Rama-Dama-Aktion, bei der auch die 3. Klasse der Grundschüler teilnahm. Die Frühjahrswanderung ging nach Würzelbrunn, die Blumentombola wurde in der Marktplatzanlage gefeiert, mit dem Markt Floß wurde nach Pilsen und Tlucna gefahren und die Sonnwendfeier in der Mühlpaint wurde wieder zu einem schönen Gesellschaftsfest. Mit 30 Teilnehmern aus der Partnergemeinde Tlucna ging es am Bürgerfest nach Hildweinsreuth und das Backofenfest am Rathausplatz war wieder das absolute Highlight. Der renovierte Backofen in Schönbrunn wurde übernommen und dieses Treffen findet sicher eine Wiederholung. Toll war die Mundartlesung und der neue Brunnen an der Kalkhütte fand eine feierliche Übernahme. Abgerundet wurde das Jahr mit der Waldweihnacht auf der Kalkhütte und den Sitzungen des Vorstandes und Ausschusses im Dezember und Februar. Dem Vorsitzenden lag daran, bei seinem Dankeschön niemand zu vergessen. Namentlich führte er die Helferinnen und Helfer auf.
Kassenführerin Sabrina Lacher legte ein
gewissenhaft geführtes Zahlenmaterial vor, das von den Revisoren Bestätigung fand. Das Grußwort des Bürgermeisters war zugleich ein Lobeswort für beispielhafte Heimatarbeit.
In seinem Schlusswort hatte Vorsitzender Staschewski um rege Mitarbeit bei den kommenden Jubiläumsveranstaltungen gebeten. Im Mittepunkt stehen neben dem Heimatnachmittag, die Blumentombola in der Marktplatzanlage, die Sonnwendfeier in der Mühlpaint, das Backofenfest am Rathausplatz und schließlich die Jubiläumsveranstaltung im Zusammenhang mit der Jahresversammlung des Hauptvereins Weiden im Oktober. Das Wanderprogramm hat einen besonderen Umfang und wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Abschließend sprach Vorsitzender Staschewski den geplanten neuen Rundwanderweg um die Gemeindegrenzen von Floß an. Er zeigte den Umfang des über 40 Kilometer langen Weges auf. Jetzt gehe es, einen Namen dafür zu finden. Der Vorsitzende schlug der Jahreshauptversammlung den Namen „OWV Freundschaftsweg“ vor, den die Flosser Heimatfreunde stimmig akzeptierten. Der gezeigte Filmstreifen über markante und geschichtliche Landschaftsstreifen und Standorte faszinierte die Versammlungsteilnehmer.