„Was du geerbt von deinen Vätern, erwirb es um zu besitzen“. Dieses Sprichwort setzt seit mehr als 25 Jahren die Siedlergemeinschaft um und hält damit an der Tradition fest. Entstanden ist der Osterbrunnen am Luitpoldplatz unter Vorsitzenden Georg Schödl. In der Nachfolge haben sich Adolf Lacher und Reinhard Gayer verdient gemacht und Jahr für Jahr den Osterbrunnen mit seinen nahezu 800 bunten Eiern aufgestellt. Es ist eine der letzten Amtshandlungen von Vorsitzenden Josef Barth, die er vollzogen hat. Er legt seine Verantwortung in die Hände des bisherigen Schriftführers Manfred Bäuml, der sich in der nächsten Jahreshauptversammlung Manfred Bäumnl zur Wahl stellt. Barth hat größtes Interesse, dass sich Floß von seiner schönsten farbenfrohen Seite weiter zeigen kann. Der Osterbrunnen am Luitpoldplatz, ein Herzstück der Gemeinde, schmückt seit dem letzten Wochenende den über 1078-jährigen Markt. Ein Blickfang, der nicht nur die Bevölkerung anzieht, auch Gäste und Besucher erfreuen sich über dieses traditionelle Schmuckstück.
Diese Tradition fördert den Gemeinschaftssinn, sind sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft einig. Fleißige Helfer haben mit Routine und Könnerhand den Brunnen vor wenigen Tagen geschmückt. Die farbenprächtige Gestaltung mit gelben, grünen und roten Farben fallen nicht nur auf, sie bereichern das Marktbild rund um den Luitpoldplatz an der Vohenstraußer Straße. Der Osterbrunnen ist für etwa zwei Wochen nach Ostern zu bestaunen. Ein Zeugnis dafür, wie Tradition und Brauchtum das Gemeinschaftsgefühl stärken. Einmal mehr präsentiert sich der geschichtsträchtige Markt mit Stolz und Kreativität.