Am unsinnigen Donnerstag war es wieder so weit: Die CSU-Hexen aus Kümmersbruck und Amberg überfielen das Kümmersbrucker Rathaus. Trotz ausgeklügelter Verteidigungsstrategie gelang es der Rathausmannschaft nicht, den ausgelassenen Hexen mit dem Musikanten Florian Gröninger den Zutritt zu verwehren. Da half auch die Unterstützung durch Soldaten und Soldatinnen aus der Schweppermann-Kaserne nichts. Nach der Erstürmung durfte Oberstleutnant René Urbach den ersten Walzer mit der Oberhexe Elisabeth Lanzinger drehen, ehe diese dem scheidenden Bürgermeister Roland Strehl für seine Gastfreundschaft seit 2015 mit einem Geschenk dankte. Strehl wiederum bedankte sich bei Oberstabsfeldwebel Günter Hölldobler als Mann der ersten Stunde bei der „erfolglosen Verteidigung” des Kümmersbrucker Rathauses mit einem Gemeindekrug. Das Logistikbataillon seinerseits ehrte den Bürgermeister für diese „Heldentat” mit einer eigens gestalteten Medaille und dazugehöriger Urkunde.
Dermaßen geehrt stand einer ausgelassenen Stimmung nichts im Wege. Die Hexen drehten mit allen Mitarbeitern einige Polonaisen durch das Rathaus, bevor sie sich lautstark Richtung Amberg verabschiedeten.