Früh am Vormittag füllte sich das Dorfhaus im Gemeindeteil Moos - der Duft von frischen Weißwürsten und Brezn lag in der Luft, Gespräche summten, Hände wurden geschüttelt. Die CSU Kümmersbruck hatte zum Frühschoppen geladen und nutzte den geselligen Rahmen zum Austausch mit den Bürgern vor Ort bezüglich der anstehenden Kommunalwahl 2026. Im Mittelpunkt: Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Gruber, die gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat ihr Wahlprogramm vorstellte und den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchte.
Gruber skizzierte die Leitlinien ihrer kommunalpolitischen Agenda. Konkrete Themen aus dem Alltag der Menschen in Moos und den umliegenden Ortsteilen standen im Fokus. Es kam der Wunsch eines Schotterwegs von Gärmersdorf zum neu geschaffenen Dorfhaus auf. Ebenso bewegte die Anwesenden die Internetversorgung - ein Thema, das vom Homeoffice bis zur Vereinsarbeit alle betrifft. Beim Punkt Infrastruktur ging es ans Eingemachte: der Zustand der Wasserleitungen, die kommunale Wärmeplanung und die Frage, wie Kümmersbruck zukunftsfest aufgestellt werden kann.
Nicht zuletzt wurde die Erneuerung des Trogs in Gärmersdorf angesprochen, ein Projekt mit hoher Bedeutung für den Ortsteil.
Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat nutzten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen, ihre Motivation zu erläutern und Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Zwischen Programmpunkten und Diskussionen gehörte der Frühschoppen ganz selbstverständlich dazu: zünftige Weißwürste mit Brezn, ein kühles Getränk und das Gefühl, dass Politik vor Ort dort am besten funktioniert, wo Menschen zusammenkommen. Moos zeigte sich als lebendiger Treffpunkt für kommunalpolitische Debatten.