Ein feierlicher Familiengottesdienst bildete den würdigen Rahmen, um langjährige Stützen der Pfarrei Sankt Ägidius Ebnath zu verabschieden und zugleich das neue Gremium willkommen zu heißen. Für den passenden, schwungvollen Ton sorgte die Musikgruppe „Aufwind“.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Stabwechsel im Pfarrgemeinderat. Die Pfarrgemeinderatssprecherin Daniela Würstl und Kirchenpfleger Stefan Kausler blickten in einer humorvollen, gemeinsamen Ansprache auf die geleistete Arbeit zurück. „Kirche ist kein steriles Gebäude aus Stein. Kirche ist da, wo angepackt wird“, betonten die beiden und hoben das oft unsichtbare Engagement im Hintergrund hervor – von der Organisation von Pfarrfesten und Prozessionen bis hin zu den unzähligen Detailabsprachen.
Generationen des Ehrenamts: Abschied von prägenden Gesichtern
Einige der scheidenden Mitglieder haben die Geschichte der Pfarrei über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt. Mit großem Dank wurden vier Persönlichkeiten besonders gewürdigt:
• Hans Enders: Ein echtes Urgestein der Pfarrei. Er startete bereits 1971 als Jugendvertreter, wurde ab 1974 durchgehend in das Gremium gewählt und lenkte die Geschicke von 2000 bis 2022 als Vorsitzender bzw. Sprecher. Nach 55 Jahren engagierter Arbeit verabschiedet er sich in den verdienten „PGR-Ruhestand“.
• Gabriele Schecklmann: Seit ihrem Start als Gemeindereferentin und Religionslehrerin im Jahr 1984 war sie ununterbrochen – zunächst amtlich, später durch Wahl – eine feste und verlässliche Säule im Pfarrgemeinderat. Sie blickt auf eine beeindruckende Zugehörigkeit von insgesamt 42 Jahren zurück.
• Sebastian Wolf: Er brachte sich in den vergangenen acht Jahren (2018–2026) intensiv ein und leitete das Gremium in der letzten Periode als Pfarrgemeinderatssprecher.
• Hubert Becher jun.: Er wurde in Abwesenheit für seinen vierjährigen, engagierten Einsatz im Pfarrgemeinderat geehrt.
Mit Zuversicht in die Zukunft
Während die scheidenden Mitglieder mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedet wurden, galt der Blick von Würstl und Kausler auch der Zukunft. Sie hießen die neuen Ratsmitglieder willkommen: „Die Fußstapfen sind groß – aber ihr habt genug eigene Füße, um neue Wege zu gehen.“
Die Pfarrei freut sich auf frische Ideen, eine gute Zusammenarbeit und den gemeinsamen Weg, um das Gemeindeleben in Sankt Ägidius lebendig zu halten.