Veröffentlicht am 18.09.2026 06:58

Gold und Geschichte - ein schöner Tag in Schwabach

von Gabriele Böhm

Die Teilnehmer des Ausflugs nach Schwabach bei bestem Ausflugswetter (Bild: Gabriele Böhm)
Die Teilnehmer des Ausflugs nach Schwabach bei bestem Ausflugswetter (Bild: Gabriele Böhm)
Die Teilnehmer des Ausflugs nach Schwabach bei bestem Ausflugswetter (Bild: Gabriele Böhm)

Der Frauenbund Kemnath hatte zu einem Ausflug in die mittelfränkische Stadt Schwabach eingeladen. Die Reisegruppe machte sich im fast vollbesetzten Bus auf den Weg, um mehr von der Goldschlägerstadt zu erfahren.

Los ging es mit einer Stadtführung. So erfuhren die Teilnehmer aus erster Hand alles Wichtige über die über 500-jährige Tradition der Goldschläger. Die erste Station war die gotische Stadtkirche St. Martin. Die Kirche hat sowohl die Reformation als auch alle Kriege unversehrt überstanden, so dass fast alle Kunstschätze im originalem Zustand erhalten blieben. So konnten wir das Sakramenthaus und den beeindruckenden Hochalter mit dem über 15m hohen Flügelaltar bewundern.

Am historischen Rathaus stechen einem gleich die goldenen Türmchen ins Auge, die zusammen mit der Stadtkirche, dem Brunnen und der schönen Altstadt mit seinem Fachwerk die unverwechselbare Silhouette von Schwabach bilden.

Danach war erst einmal Stärkung angesagt. Im zentral gelegenen Gasthaus „Stern” gab es das Mittagessen - und das hat, wie alle bestätigten, sehr gut geschmeckt.

Am Nachmittag stand dann das Stadtmuseum auf dem Programm. Hier konnte man sich noch einmal genauer mit der Goldschlägerei befassen. Doch es gab noch weitere Ausstellungen zu erkunden. So zeigt das Museum eine Sammlung von Modelleisenbahnen und Spielwaren der Fa. Fleischmann mit seltenen historischen Exponaten.

Auch eine der weltweit größten Eierausstellungen ist im Museum beheimatet. Man konnte kunstvoll geschnitzte oder bemalte Eier bewundern, winzige Kolibri-Eier, versteinerte Dino-Nester und als einer der Höhepunkte das berühmte Gorbatschow-Friedensei von Fabergé. Da blieb so mancher länger stehen, als geplant.

Auf dem Rückweg kehrte die Gruppe noch ein und ließ den Ausflug bei einer kleinen Brotzeit ausklingen.

So kehrte die Gruppe mit vielen tollen Eindrücken aus der Goldschlägerstadt Schwabach und vielleicht etwas Goldstaub in den Taschen, wieder zurück nach Kemnath.

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