Gottesdienst zum Weltgebetstag: „Kommt! Bringt eure Last.“ – Projektchor gestaltet bewegende Feier

von Eva Hoffmann

Der eigens für den Weltgebetstag gebildete Projektchor unter der Leitung von Birgit Kneidl (stehend, 3. v. l.) vor dem dem passend zum Motto gestalten Altar in der Pfarrkirche Kastl. (Bild: Eva Hoffmann)
Der eigens für den Weltgebetstag gebildete Projektchor unter der Leitung von Birgit Kneidl (stehend, 3. v. l.) vor dem dem passend zum Motto gestalten Altar in der Pfarrkirche Kastl. (Bild: Eva Hoffmann)
Der eigens für den Weltgebetstag gebildete Projektchor unter der Leitung von Birgit Kneidl (stehend, 3. v. l.) vor dem dem passend zum Motto gestalten Altar in der Pfarrkirche Kastl. (Bild: Eva Hoffmann)

Anlässlich des Weltgebetstags versammelte sich die Gemeinde zu einem feierlichen Gottesdienst, der in diesem Jahr unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ stand. Der von Birgit Kneidl geleitete Projektchor verlieh der Feier einen besonders stimmungsvollen musikalischen Rahmen und trug maßgeblich zur Atmosphäre bei.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags stand die Lebenswirklichkeit von Frauen in Nigeria. Die vorbereitenden Texte machten deutlich, welchen seelischen und körperlichen Belastungen viele Frauen dort ausgesetzt sind – geprägt von politischen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Herausforderungen sowie gesellschaftlichen und religiösen Spannungen. Ein nigerianisches Sprichwort bringt diese Verbundenheit eindrucksvoll zum Ausdruck: „Der Schmerz einzelner ist der Schmerz von allen.“ Die Botschaft des Tages lädt dazu ein, Lasten miteinander zu teilen und in der Gemeinschaft neue Kraft für die täglichen Herausforderungen zu finden.

Diese Gedanken spiegelten sich auch im eindrucksvoll gestalteten Altarbild wider, das vom Frauenbund Kastl vorbereitet wurde. Im Zentrum stand eine Frauenfigur, die ein Bündel Holz auf dem Kopf trägt – ein starkes Symbol für die sichtbaren und unsichtbaren Lasten, die Frauen in Nigeria, aber auch weltweit, tragen müssen.

Nach dem Gottesdienst luden die drei Frauenbünde der Pfarreiengemeinschaft zu einem gemütlichen Beisammensein ins vollbesetzte Pfarrheim ein. Dort konnten die Besucherinnen Spezialitäten aus Nigeria probieren, liebevoll zubereitet vom Frauenbund Kemnath und Waldeck. Dieser lebendige Einblick in die Esskultur des diesjährigen Partnerlandes sorgte für einen harmonischen und genussvollen Ausklang des Abends.

Der Weltgebetstag zeigte einmal mehr, wie Musik, Gemeinschaft und Solidarität Menschen verbinden und den Blick über den eigenen Horizont hinaus öffnen.

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