Fabian Plannerer (links) und Alexander Deubzer (3. V. links) sorgten beim Auftakt gegen Weiherhammer jeweils für einen Einzelpunkt zugunsten ihres Teams. (Bild: Wolfgang Raps)

Kastler Pistolenschützen starten mit Doppelerfolg in die Bayernliga-Saison

Einen Auftakt nach Maß erwischte das Luftpistolenteam der Kastler Sportschützen in der Bayernliga. Beim ersten Wettkampftag im oberfränkischen Speichersdorf, ausgerichtet von der SG Bad Berneck, feierten die Kastler zwei Siege. Im ersten Duell gegen Aufsteiger SSG Weiherhammer stellten die Kastler früh die Weichen auf Sieg. Fabian Plannerer (368:355), Alexander Deubzer (370:359) und Julian Plannerer (364:341) dominierten ihre Gegner und brachten Kastl uneinholbar in Führung. Bitter verlief die Partie von Matthias Merkl, der nach einer schwachen Schlussserie einen Punkt noch aus der Hand gab (346:352). Matthias Müller kämpfte sich nach klarem Rückstand wieder heran, musste sich aber 356:363 geschlagen geben. Am 3:2-Erfolg änderte das nichts. Die Ergebnisse gegen die SSG Weiherhammer (Kastl zuerst): Fabian Plannerer – Thomas Ziegler 368:355, Alexander Deubzer – Christian Schmidt 370:359, Julian Plannerer – Richard Wagner 364:341, Matthias Merkl – Lukas Waldenmayer 346:352, Matthias Müller – Stefan Waldenmayer 356:363. Auch im zweiten Durchgang gegen Gastgeber SG Bad Berneck präsentierten sich die Kastler stark. Fabian Plannerer (373:363) und Julian Plannerer (363:354) sorgten für klare Verhältnisse. Alexander Deubzer musste sich trotz 365 Ringen hauchdünn 365:366 geschlagen geben. Matthias Müller ließ seinem Gegner beim 356:336 keine Chance. Für das Highlight sorgte Debütant Nico Schürger, der seine Partie 361:358 gewann und den 4:1-Erfolg perfekt machte. Die Ergebnisse gegen die SG Bad Berneck (Kastl zuerst): Fabian Plannerer – Mandy Schliwa 373:363, Alexander Deubzer – Fabian Pausch 365:366, Julian Plannerer – Tobias Menzel 363:354, Matthias Müller – Jonas Hagen 356:336, Nico Schürger – Leonie Schneider 361:358.
Von links: Frau Groß, Herr Seifert, Frau Ertl, Frau Amm (Bild: Jakob Seifert)

Gut vorbereitet auf den Schulbeginn: „easy start” in den Kitas der Stadt Kemnath

Seit dem Schuljahr 2020/2021 wird im Landkreis Tirschenreuth im Rahmen der Modellregion Inklusion das Programm „easy start” zur Förderung von Vorschulkindern durchgeführt. Es soll mögliche Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen früh erkennen und gezielt vor Schulstart entgegenwirken. Aktuell nehmen 14 Kindergärten teil, durchgeführt wird das Angebot von Sonderpädagogen der Förderzentren Immenreuth und Tirschenreuth. Zum Schuljahr 2026/2027 wird das Programm auch in den Kitas der Stadt Kemnath angeboten. An den drei Standorten mit sieben Kindergartengruppen werden dieses Jahr 59 Vorschulkinder an der Förderung teilnehmen. „Wir feuen uns sehr auf die Kooperation mit dem Kindergarten Kemnath, weil er eine große Einrichtung ist und wir dadurch viele Kinder erreichen”, erklärt Jakob Seifert, Rektor am SFZ Immenreuth. Das Vorschulalter ist für den späteren Erwerb des Lesens, Schreibens und Rechnens besonders wichtig. Kinder entwickeln in dieser Zeit ein grundlegendes Sprachverständnis sowie erste Vorstellungen von Mengen und Zahlen. Zunächst führen Frau Ertl und Frau Groß vom SFZ Immenreuth mit jedem Vorschulkind eine Überprüfung durch, um den Lernstand einzuschätzen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die anschließende Förderung. Dazu arbeiten die beiden Sonderpädagoginnen wöchentlich jeweils etwa 20 Minuten im sprachlichen und 20 Minuten im mathematischen Bereich in Kleingruppen. Das Ziel des Programms ist es nicht, den Kindern das Lesen, Rechnen und Schreiben beizubringen, sondern ihnen früh die Unterstützung zu geben, die sie für einen erfolgreichen Übergang in die Schule benötigen. „Easy start” soll dabei die im Kindergarten geleistete Vorschularbeit nicht ersetzen, sondern durch einen präventiven Baustein ergänzen. Durch die enge Zusammenarbeit und den Austausch der Erzieherinnen und Erzieher mit den Lehrkräften soll jedes Kind die passende Förderung für einen gelungenen Start ins Schuljahr 2027/2028 bekommen.


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Das Team der KöB Kastl lud zur kulinarisch-literarischen Weltreise durch die Bücherei ein. (Bild: Martina Reger)

Kulinarisch-literarische Weltreise in der Bücherei

Zu einer besonderen Reise rund um die Welt hatte die KöB Kastl am Freitag eingeladen. Bei der „Kulinarischen und literarischen Reise um die Welt” konnten die Besucherinnen und Besucher verschiedene Länder nicht nur über Bücher entdecken, sondern auch kulinarisch kennenlernen. Anders als bei den bisherigen Buffets der Bücherei verteilten sich die einzelnen Länderstationen diesmal über mehrere Räume. So entstand eine kleine Reise von Station zu Station, die bei den Gästen besonders gut ankam. Im Eingangsbereich wartete Italien mit Tiramisu im Glas, Tomaten-Mozzarella-Spießen, Limoncello-Spritz und selbstgemachten Zitronenbonbons, deren Rezept aus dem Roman „Die Zitronenschwestern” stammt. Weiter ging es nach Frankreich mit Mini-Croissants, Quiche Lorraine und Lavendel-Spritz. In Skandinavien gab es Sm⌀rrebr⌀d, Zimtschnecken, ein Preiselbeergetränk und Holunder-Spritz. Die deutsch-bayerische Station war mit Kartoffelsalat und Obazda im Glas, Bayerischer Creme und Spezi vertreten, England mit Sausage Rolls, Bananen-Butterscotch-Trifle und schwarzem Tee mit Milch. Für die drei außereuropäischen Stationen Mexiko, Australien und USA wurde ein eigener Raum genutzt. Dort gab es unter anderem Mais-Tortilla-Häppchen und Agua de Jamaica (Hibiskus-Eistee) für Mexiko, Lamingtons und Ginger Beer für Australien, Brownies, Dr. Pepper und Mini-Burger für die USA. Passende Bücher, Länder-Dekorationen, laminierte Rezepte und zum Teil auch Musik ergänzten die Stationen und sorgten für zusätzliche Weltreise-Atmosphäre. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zur Weltreise durch die Bücherei. Das Bücherei-Team freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen zum neuen, über mehrere Räume verteilten Konzept. Wie bei den bisherigen Buffets steht auch hier wieder ein Ordner mit allen Rezepten zur Ausleihe bereit.
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