Wie in jedem Jahr hat die Kolpingfamilie Kümmersbruck die ausgedienten Christbäume in der Großgemeinde Kümmersbruck eingesammelt und die Ortsteile somit von den nadeligen Überbleibseln der Weihnachtszeit befreit. Die dabei erzielten Einnahmen kommen auch dieses Jahr wieder ausnahmslos guten Zwecken zugute und werden vollständig gespendet.
In diesem Jahr waren es dann doch ein paar Bäume weniger. Grund dafür dürfte sein, dass erstmals ein weiterer Verein diesen Dienst angeboten hat und eine weitere Organisation aus einer angrenzenden Großkommune ebenfalls in Kümmersbruck aktiv war. Dennoch wurde eine Vielzahl von Bäumen, und die entsprechenden Spendengelder eingesammelt, was den Organisator Josef Schönberger zufrieden stimmte. Mit mehreren Hängergespannen war man ab den frühen Morgenstunden unterwegs. Man half dem einen oder anderen, den halb geleerten Christbaum noch vom Schmuck zu befreien, erzählt Schönberger. So etwas komme aufgrund der pünktlichen Abholzeiten schon mal vor, sollte aber die Ausnahme sein. Sonst könne man den Terminplan für die Ablieferung der alten Bäume nicht einhalten.
Auch in diesem Jahr dürfe man auf eine unfallfreie Sammelaktion zurückblicken. Außer Muskelkater und manch schwere Arme sei an Verletzungen nichts geschehen, resümierte die Vorsitzenden Claudia Demleitner zufrieden.