Beim Schützenverein Frauenreuth ist der alte Brauch „Stärk antrinken“ am Vorabend des 6. Januar Tradition. Das neue Vereinsjahr starteten die Sportschützen daher auch in diesem Jahr in der bekannten Kombination mit einer Winterwanderung. Zum ersten Mal für die alljährliche Gepflogenheit hatte die Vorstandschaft als Wanderziel das ESV-Heim im Steinwald gewählt. Mehrere Gründe hingegen gab es, warum sich die diesjährige Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis entwickelte und bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Einerseits trug das perfekte Winterwanderwetter dazu bei, andererseits der urige Hüttenabend mit köstlichen Schmankerln. Darüber hinaus gab es zwischen den beiden Aktionen noch andere nicht alljährliche Höhepunkte. So sorgten sowohl ein kurzer Zwischenstopp am Lagerfeuer bei Bernhard Petriks Familie als auch das darauffolgende Ehrenspalier vor der Haustür des Schützenkönigs Christian Schraml für viel Spaß und Freude. Die beiden Vorsitzenden des Schützenvereins zeigten sich erfreut über die Unterstützung und die große Beteiligung an der ersten Veranstaltung im Vereinsjahr 2026. „Es ist schön zu sehen, dass die Gemeinschaft beim Frauenreuther Schützenverein so funktioniert“, sagt Wolfgang Schlicht. „Eine großartige Wanderung in der schönen Friedenfelser Natur fand ihren Abschluss in einem Kleinod, das Seinesgleichen sucht“, ergänzte Adrian Käß, sein Stellvertreter. 34 Mitglieder, ein Teil war mit dem Auto angereist, genossen in der mollig warmen Berghütte in geselliger Runde die schmackhaften Speisen und Getränke. Wem es im ESV-Heim einmal zu warm wurde oder kurz mal eine Abkühlung benötigte, konnte in der kühlen Winternacht an der Schneebar vor der Berghütte „Stärk“ und Kraft tanken und mit Freunden und Mitgliedern auf das Wohl anstoßen. „Diese Momente bleiben in Erinnerung und sind das Fundament für eine weitere gesellschaftlich erfolgreiche Vereinsarbeit“, waren sich dabei gleich mehrere Barbesucher sicher.