Über 70 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten örtlichen Vereine und politischen Gruppierungen folgten der Einladung des CSU-Ortsverbands Friedenfels sowie von Bürgermeisterkandidat Adrian Käß zum Heimatempfang im Museum der Schlossbrauerei Friedenfels. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Dankes an die zahlreichen Ehrenamtlichen, die das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde prägen.
Adrian Käß würdigte in seiner Ansprache das außergewöhnliche Engagement vor Ort. Die große Bandbreite an Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport, Rettungswesen, Brauchtum, Kultur, Kirche, Tourismus und weiteren gesellschaftlichen Feldern leiste einen unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenhalt. „Heimat lebt vom Mitmachen“, betonte er und hob hervor, dass Friedenfels von Menschen getragen werde, die Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft aktiv gestalten – ein Schatz, den sich der Ort am Fuße des Steinwalds bewahren müsse.
Als Ehrengast konnte der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, begrüßt werden. In seiner Rede unterstrich er die zentrale Rolle des Ehrenamts für den ländlichen Raum. Gerade kleinere Gemeinden seien auf engagierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Der Freistaat Bayern unterstütze diese Strukturen gezielt, um Lebensqualität und Identität in allen Regionen zu stärken.
Vor dem Empfang hatte der Minister gemeinsam mit Adrian Käß die Schlossbrauerei Friedenfels besichtigt. Die traditionsreiche Brauerei wurde dabei als positives Beispiel für wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft in Friedenfels vorgestellt. Die Verbindung von regionaler Verwurzelung und modernem Unternehmergeist zeige, wie sich Heimatbewusstsein und wirtschaftlicher Erfolg sinnvoll ergänzen.
Der Heimatempfang bot anschließend Raum für persönliche Gespräche und einen regen Austausch in geselliger Atmosphäre – ein sichtbares Zeichen für den starken Zusammenhalt in der Gemeinde Friedenfels und der Wertschätzung für die vielen Ehrenamtlichen.