Im Palmsonntagsgottesdienst wurde die Leidensgeschichte Jesu auch in diesem Jahr von den Ministranten eindrucksvoll in Szene gesetzt. In einzelnen Abschnitten wurde der Weg Jesu, vom letzten Abendmahl über seine Verhaftung und Verurteilung bis hin zum Kreuzweg und seinem Tod am Kreuz, für die Gemeinde lebendig und nachvollziehbar dargestellt. Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen gelang es den Mitwirkenden, die Tiefe der Ereignisse spürbar zu machen und die Besucher emotional mitzunehmen. Die verschiedenen Szenen machten sowohl die Verzweiflung als auch den Glauben und die Hoffnung der Menschen an Jesu Seite deutlich. Die Fürbitten wurden aus der Sicht der Begleiter Jesu formuliert und griffen zugleich echte Anliegen und Bitten aus der heutigen Zeit auf, wodurch eine Verbindung zur Lebenswirklichkeit der Gemeinde entstand. Pfarrer Martin betonte, dass bewusst niemand besonders hervorgehoben werde, da die Leistung nur als Gemeinschaft möglich war. Die Leitung des Passionsspiels lag bei den Oberministranten Antonia und Milena Klöble, Leonie Kaßeckert, Theresa Schraml und Korbinian Weidner. Ein besonderer Dank galt außerdem den Mesnern Kai Ian Weidner und Roland Zeitler. Die Gemeinde zeigte sich berührt und würdigte den Einsatz der jungen Darsteller mit großer Anerkennung.