Am Hochfest des Leibes und Blutes Christi feierte Stadtpfarrer Hrudaya Madanu mit den Gläubigen in der Stadtpfarrkirche St. Ägidius den Festgottesdienst. Angeführt von den Fahnenabordnungen, den Erstkommunionkindern und den Ministranten zog man anschließend in der eucharistischen Prozession betend und singend durch die Straßen der Stadt. Aufgrund der zu früh angekündigten Baustelle wegen Marktplatzumgestaltung gab es in diesem Jahr keinen Altar in der Herrengasse.
Deshalb wurde in der Froschau an der Pieta erstmals Halt gemacht. An dieser Stelle befand sich bis 1869 die Spitalkirche. Der Priester erteilte nach Evangelium und Fürbitten den Segen mit der Monstranz über die Stadt und ihre Bewohner. Begleitet von den Gesängen des Kirchenchores und den Klängen des Jugendblasorchesters ging es zu den weiteren Altären in der Breiten Gasse, in der Vorstadt und auf dem Marktplatz. Zurück im Gotteshaus dankte Pfarrer Madanu allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Mit dem „Großer Gott, wir loben dich“ klang das Fronleichnamsfest feierlich aus.