Himmelsleiter zum Lusen (Bild: Hildegard Seegerer-Thiel)

Traumtour auf den Lusen

Die Herbstwanderung der Kolpingfamilie Vilseck führte diesmal auf den Lusen. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag Abend, an dem man sich beim Abendessen im Berggasthof Lusen in Waldhäuser auf das Wochenende einstimmte. Ideale Voraussetzungen für das Wochenende: Perfekte Planung, Sonne pur, angenehme Temperaturen und eine gut gelaunte 14-köpfige Truppe. Von Waldhäuser führte der Weg am Samstag über die Fredenbrücke an der kleinen Ohe, einem Bergbach, entlang über die Martinsklause durch das stimmungsvolle Teufelsloch zur Glasarche. Dieses fünf Meter lange und drei Tonnen schwere Kunstwerk greift eindrucksvoll die Glastradition des Bayerischen Waldes auf. Nach einer kurzen Rast war noch der Weg über die steile Himmelsleiter zu bewältigen. Wer unten steht, kann gut verstehen, weshalb die Steintreppe diesen Namen trägt. Der Gipfel des Lusen mit seinem Blockmeer ist zumindest im Bayerischen Wald einzigartig: Auf einer Fläche von über 200.000 Quadratmetern türmen sich Granitblöcke übereinander. Die grandiose Aussicht, die sich dort oben nach allen Seiten bot, machte die Anstrengung des Aufstiegs mehr als wett. Und auch danach konnte noch jeder genießen: die gute Küche im Lusenschutzhaus, den Sonnenuntergang mit gleichzeitigem Aufgang des Vollmondes, den Abend in geselliger Runde, eine erholsame Nachtruhe, sowie am nächsten Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang mit Blick auf die Alpen-Bergkette. Nach diesem Wochenende fiel der Abschied vom Bayerischen Wald schwer. Versüßt wurde er durch die Einkehr im Café „A guade Zeit“ in Grafenau. Nach der Wanderung ist vor der Wanderung - Überlegungen zum Ziel im nächsten Jahr gibt es schon...
Organist Maximilian Betz freute sich mit Martina Baierl (links) und Petra Bücherl vom Verein „Vilseck gibt Hoffnung” über die 500-Euro-Spende des Schnäppchenladens, die Veronika Pröls (rechts) nach dem großartigen Orgelkonzert überreicht hatte. (Bild: Rosi Hasenstab)

Vilseck gibt Hoffnung mit großartigem Orgelkonzert

Mit einem genialen Orgelkonzert setzte der Verein „Vilseck gibt Hoffnung” e.V. die Reihe seiner alljährlichen Benefizkonzerte fort. Seit mehr als 20 Jahren fließen die Spenden aus diesen Veranstaltungen in das Sozialprojekt von Pater Gerhard Lagleder nach Südafrika. Mit 280.000 Euro habe man dort schon viel Not lindern können, meinte Martina Baierl, die dem Verein von Beginn an angehört. Sie war es auch, die die Zuhörer in der Stadtpfarrkirche St. Ägidius begrüßte und ihnen einen besonderen Hörgenuss versprach. Und damit hatte sie recht, denn an der Orgel brillierte an diesem Nachmittag kein Geringerer, als Maximilian Betz. Der gebürtige Weidener, der in München katholische Kirchenmusik, Konzertfach Orgel und Chorleitung studiert hatte, gab Konzerte unter anderem in Passau, Berlin, Würzburg, Regensburg, München und Wien und machte sich dadurch einen Namen. Seit 2023 ist er Kantor und Organist in St. Lamberti, Münster. Betz, der bereits 2005 ein Orgelkonzert in Vilseck gegeben hatte, stellte sein Können auch diesmal wieder unter Beweis. Stilistisch vielfältig traf er eine fantastische Programmauswahl. Die Werke reichten vom Barock bis in die Romantik. So erklangen Kompositionen von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, César Franck und Charles-Marie Widor. Beeindruckend schöpfte er dabei die Klangmöglichkeit der Vilsecker Orgel aus, wozu die hervorragende Akustik der Pfarrkirche das ihre beitrug. Der Künstler, der unentgeltlich alle Register seines Könnens gezogen hatte, durfte sich am Ende über lang anhaltenden Applaus freuen. Die großzügigen Spenden der Zuhörer für das Hilfsprojekt des Vereins stockte der Schnäppchenladen Vilseck mit einer Zuwendung von 500 Euro auf.
v.l. Schriftführer Daniel Winter, 3. Bürgermeister Manuel Plößner, stellvertretender Landrat und Stadtrat Hans-Martin Schertl, 1. Vorsitzende Barbara Streit, 2. Vorsitzender Frederic Pröls, Kassier Markus Scherl, MDL Bernd Heinisch (Bild: Manfred Wolf)

Generationswechsel an der Spitze der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer

Bei der Generalversammlung der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer am 23.09.26 konnte Vorsitzender Markus Schertl zahlreiche Mitglieder u. Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen waren Ehrenvorstand Agnes Milke, die Ehrenmitglieder Peter Wismeth u. Hildegard Ringer, MdL Bernd Heinisch, 3. Bürgermeister Manuel Plößner, der stellvertr. Landrat Hans-Martin Schertl sowie weitere Vertreter aus Stadt und Landkreis. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere für das im vergangenen Jahr verstorbene Ehrenmitglied Theres Lettner, blickte Schertl auf die seit der letzten Generalversammlung vergangene Zeit zurück. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Ostereieraktion, der Besuch von Hubert Aiwanger, die Veröffentlichung des Kinderbuches „Villys Vilseck“, das Herbst- u. Familienfest auf der Burg Dagestein, „Vilseck Vereint“, der Vortrag der Kripo Amberg, der Glühweinanstich in den Vilsauen, die Weihnachtsfeier u. das Saugrillen prägten das Vereinsleben. Zufrieden zeigte sich Schertl auch mit dem Ergebnis der Kommunalwahl. Die Wählergemeinschaft konnte ihre sieben Stadtratsmandate verteidigen u. erstmals drei Kreistagsmandate erringen. Schertl dankte Tonia u. Frederic Pröls für ihren Einsatz sowie Manuel Plößner u. Andreas Kredler für die Moderation der Wahlversammlungen. Plößner berichtete aus der Stadtratsarbeit, Hans-Martin Schertl gab Einblicke in die aktuelle Kreistagsarbeit. Nach 14 Jahren stellte Markus Schertl sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Bei den Neuwahlen wurde Barbara Streit einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite steht als 2. Vorsitzender Frederic Pröls. Markus Schertl übernimmt künftig das Amt des Kassiers. Als Schriftführer wurde Daniel Winter in den Vorstand gewählt. Als Beisitzer wurden Roland Renner, Alexander Irlbacher, Albert Friedrich u. Manuel Lindner gewählt. Kassenprüfer sind Günter Ringelstetter u. Thomas Pröls. Alle Gewählten nahmen die Wahl an u. bedankten sich für das Vertrauen. MdL Bernd Heinisch würdigte die gute Zusammenarbeit. Streit schloss die Versammlung u. lud zum gemeinsamen Essen u. gemütlichen Beisammensein ein.


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Übergabe des neuen Kickers sowie der neuen Sitzmöbel (Bild: Carina Engelbrecht)

Förderverein sorgt für gute Nachrichten zum Schulstart

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres 2026/2027 konnten an der Grund- und Mittelschule Vilseck ein neuer Kicker sowie zusätzliche Sitzmöbel für die Aula übergeben werden. Die Auswahl der beiden Anschaffungen erfolgte durch die Schule, die Kosten dafür übernahm der Förderverein Freunde der Grund- und Mittelschule Vilseck e.V. Eine Besonderheit des neuen Kickers: Bis zu sechs Kinder können gleichzeitig spielen. Damit bietet das neue Spielgerät jede Menge Spaß und schafft gleichzeitig eine Möglichkeit, gemeinsam zu spielen und Zeit miteinander zu verbringen. Auch die neuen Sitzmöbel für die Aula wurden von der Schule ausgewählt und durch den Förderverein finanziert. Sie bieten den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Sitzmöglichkeiten und tragen zu einer angenehmen Gestaltung des Schulbereichs bei. Auch darüber hinaus gibt es im Schuljahr 2026/2027 gute Nachrichten für die die gesamte Schulfamilie: Die Fördergelder des Fördervereins bleiben unverändert hoch. Damit steht auch in diesem Schuljahr wieder eine solide finanzielle Unterstützung für verschiedene Anschaffungen, Projekte und Aktivitäten der Schule zur Verfügung. Der Förderverein Freunde der Grund- und Mittelschule Vilseck e.V. setzt damit seine bewährte Unterstützung der Schule fort und trägt dazu bei, den Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreich und angenehm zu gestalten.
Die Kameraden der KRK Vilseck vor einem F-104G Starfighter auf dem Gelände der WTD 61 in Manching (Bild: Herbert Grollmisch)

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Die Kameraden der Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Vilseck besuchten im Rahmen einer wehrtechnischen Weiterbildung die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) in Manching. Die WTD 61 gehört zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, und ist mit der Erprobung, also der Durchführung von Boden- und Flugversuchen des von der Industrie im Auftrag der Bundeswehr entwickelten Gerätes beauftragt. Dies umfasst die Qualifizierung und fachtechnische Bewertung aller neu entwickelten fliegenden Systeme der Bundeswehr und der Änderungen an Luftfahrzeugsystemen, die bereits in der Nutzung sind. Die Daten werden unter dem Gesichtspunkt der Leistungen und Eigenschaften sowie der Tauglichkeit zur Teilnahme am allgemeinen Luftverkehr (Verkehrssicherheit, Lufttüchtigkeit) bewertet. Um diesem Auftrag gerecht zu werden, ist die WTD 61 an allen nationalen und internationalen Programmen der militärischen, bemannten und unbemannten Luftfahrt für die Bundeswehr beteiligt. Hierbei arbeitet sie auf nationaler und internationaler Ebene mit anderen wehrtechnischen und militärischen Dienststellen, Erprobungsstellen, Firmen, Forschungsinstituten, Universitäten und Programmbüros zusammen. (Quelle: www.service.bund.de) Nach dem Besuch der WTD 61 besuchten die Kameraden noch das Bayerische Polizeimuseum in Ingolstadt, um danach auf dem Nachhauseweg noch in Poppberg im Gasthaus zum Schloß einzukehren und das während des Tages Erlebte Revue passieren zu lassen.
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