Vorne links nach rechts: Fischer Paul, Krieger Monika, Sachsenhauser Dominik, Schertl Anja. Hinten links nach rechts: Wiesmeth Peter,Schertl Hans - Martin, Rauch Florian, Specht Robert jun., Grädler Thorsten, Mägerl Matthias, König Uwe, Seegerer Fritz. (Bild: Katrin Specht )

Treffsicherheit beim Stadtratschießen in Vilseck

Zum diesjährigen Stadtratschießen bei Tell Vilseck begrüßten 1. Schützenmeister Seegerer und Erster Bürgermeister Thorsten Grädler zahlreiche Stadträte und Gäste. Unter ihnen waren die Kreisräte Robert Specht jun. und Jonas Dittrich, Hahnbachs Bürgermeister Dominik Sachsenhauser, Freihungs Bürgermeister Uwe König sowie Garrison Command Sergeant Major James Boersma als Vertreter der US-Armee. Ausserdem konnten Verstreter der Sparkasse, Mägerl Matthias und Vorstandsmitglied der VR Bank Rauch Florian begrüßt werden. Vor dem sportlichen Teil stärkten sich die Teilnehmer bei einer deftigen Brotzeit. Geschossen wurde in vier Kategorien: Stadtratscheibe, Gästescheibe, Ehrengabe und Sachpreise. Die beliebte Stadtratscheibe sicherte sich Monika Krieger mit einem hervorragenden 6-Teiler. Hans-Martin Schertl und Peter Wiesmeth folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Gästescheibe gewann Dominik Sachsenhauser mit einem 18,9-Teiler vor Anja Schertl und Robert Specht jun. Für die Ehrengabe hatte Bürgermeister Grädler einen zunächst geheimen 695-Teiler vorgegeben. Dieser ergab sich aus der Differenz zwischen 2026 und dem für Vilseck bedeutsamen Jahr 1331. Paul Fischer kam dem Wert mit einem 697-Teiler am nächsten und gewann einen Bierkrug mit Stadtmotiv. Dahinter platzierten sich Dominik Sachsenhauser und Christian Trummer. Bei den Sachpreisen lag Thorsten Grädler mit einem 10,8-Teiler vorn, gefolgt von Dr. Carsten Schwab mit einem 12,8-Teiler und Matthias Mägerl mit einem 28,1-Teiler. Jeder Teilnehmer durfte sich anschließend am reich gedeckten Preistisch bedienen. Besonders begehrt war eine von MdL Dr. Harald Schwartz gestiftete CSU-Fahrt zum Bayerischen Landtag.


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Die 500-Euro-Spende des Schnäppchenladens ist für die JFG eine willkommene Zuwendung. Von links: Ladenchefin Veronika Pröls, JFG-Vorsitzender Tobias Meidinger, stellv. Vorsitzende Waltraud Trettenbach, die aktiven Spieler Emil Siegert und Nikolas Gnan und die Ladenmitarbeiterinnen Petra Bücherl und Elfriede Kredler. (Bild: Rosi Hasenstab)

JFG erhält Spende vom Schnäppchenladen

Wenn Jugendarbeit in einem Verein intensiv betrieben wird, fallen besonders beim Fußballsport oft enorme Kosten an, so auch bei der JFG Obere Vils 08. Diese Jugendfördergemeinschaft betreut zur Zeit acht Mannschaften mit insgesamt 132 Nachwuchsspielern aus den Stammvereinen FV Vilseck, FC Schlicht und SV Sorghof. Dass man da mit einer finanziellen Zuwendung viel Gutes tun kann, war auch den Mitarbeiterinnen des Schnäppchenladens Vilseck bewusst. Und so übergab Veronika Pröls aus dem Verkaufserlös des kleinen Ladengeschäfts 500 Euro an die beiden Vorstände, die sich herzlich bedankten. „Wir von der JFG können das Geld sehr gut gebrauchen und werden uns dafür Bälle, Stutzen und Trainingsutensilien anschaffen”, versicherte Vorsitzender Tobias Meidinger. Auch sei schon wieder an Weihnachtsfeiern und -geschenke zu denken, meinte er und erwähnte auch die hohen Kosten, die man für den laufenden Spielbetrieb der acht Mannschaften aufbringen müsse, und dass Sponsorengelder dafür oft nicht ausreichen würden. „Ihr leistet hier eine tolle Arbeit”, lobte die stellvertretende Vorsitzende Waltraud Trettenbach die Damen, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich um den Schnäppchenladen kümmern. Der Laden in der Breslauer Straße Vilseck ist jeden Samstag von 14 – 16 Uhr für Warenannahme und -verkauf geöffnet. Die Einnahmen kommen seit fast 15 Jahren kirchlichen und sozialen Zwecken, sowie der Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen und Verbänden zugute.
Himmelsleiter zum Lusen (Bild: Hildegard Seegerer-Thiel)

Traumtour auf den Lusen

Die Herbstwanderung der Kolpingfamilie Vilseck führte diesmal auf den Lusen. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag Abend, an dem man sich beim Abendessen im Berggasthof Lusen in Waldhäuser auf das Wochenende einstimmte. Ideale Voraussetzungen für das Wochenende: Perfekte Planung, Sonne pur, angenehme Temperaturen und eine gut gelaunte 14-köpfige Truppe. Von Waldhäuser führte der Weg am Samstag über die Fredenbrücke an der kleinen Ohe, einem Bergbach, entlang über die Martinsklause durch das stimmungsvolle Teufelsloch zur Glasarche. Dieses fünf Meter lange und drei Tonnen schwere Kunstwerk greift eindrucksvoll die Glastradition des Bayerischen Waldes auf. Nach einer kurzen Rast war noch der Weg über die steile Himmelsleiter zu bewältigen. Wer unten steht, kann gut verstehen, weshalb die Steintreppe diesen Namen trägt. Der Gipfel des Lusen mit seinem Blockmeer ist zumindest im Bayerischen Wald einzigartig: Auf einer Fläche von über 200.000 Quadratmetern türmen sich Granitblöcke übereinander. Die grandiose Aussicht, die sich dort oben nach allen Seiten bot, machte die Anstrengung des Aufstiegs mehr als wett. Und auch danach konnte noch jeder genießen: die gute Küche im Lusenschutzhaus, den Sonnenuntergang mit gleichzeitigem Aufgang des Vollmondes, den Abend in geselliger Runde, eine erholsame Nachtruhe, sowie am nächsten Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang mit Blick auf die Alpen-Bergkette. Nach diesem Wochenende fiel der Abschied vom Bayerischen Wald schwer. Versüßt wurde er durch die Einkehr im Café „A guade Zeit“ in Grafenau. Nach der Wanderung ist vor der Wanderung - Überlegungen zum Ziel im nächsten Jahr gibt es schon...
Organist Maximilian Betz freute sich mit Martina Baierl (links) und Petra Bücherl vom Verein „Vilseck gibt Hoffnung” über die 500-Euro-Spende des Schnäppchenladens, die Veronika Pröls (rechts) nach dem großartigen Orgelkonzert überreicht hatte. (Bild: Rosi Hasenstab)

Vilseck gibt Hoffnung mit großartigem Orgelkonzert

Mit einem genialen Orgelkonzert setzte der Verein „Vilseck gibt Hoffnung” e.V. die Reihe seiner alljährlichen Benefizkonzerte fort. Seit mehr als 20 Jahren fließen die Spenden aus diesen Veranstaltungen in das Sozialprojekt von Pater Gerhard Lagleder nach Südafrika. Mit 280.000 Euro habe man dort schon viel Not lindern können, meinte Martina Baierl, die dem Verein von Beginn an angehört. Sie war es auch, die die Zuhörer in der Stadtpfarrkirche St. Ägidius begrüßte und ihnen einen besonderen Hörgenuss versprach. Und damit hatte sie recht, denn an der Orgel brillierte an diesem Nachmittag kein Geringerer, als Maximilian Betz. Der gebürtige Weidener, der in München katholische Kirchenmusik, Konzertfach Orgel und Chorleitung studiert hatte, gab Konzerte unter anderem in Passau, Berlin, Würzburg, Regensburg, München und Wien und machte sich dadurch einen Namen. Seit 2023 ist er Kantor und Organist in St. Lamberti, Münster. Betz, der bereits 2005 ein Orgelkonzert in Vilseck gegeben hatte, stellte sein Können auch diesmal wieder unter Beweis. Stilistisch vielfältig traf er eine fantastische Programmauswahl. Die Werke reichten vom Barock bis in die Romantik. So erklangen Kompositionen von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, César Franck und Charles-Marie Widor. Beeindruckend schöpfte er dabei die Klangmöglichkeit der Vilsecker Orgel aus, wozu die hervorragende Akustik der Pfarrkirche das ihre beitrug. Der Künstler, der unentgeltlich alle Register seines Könnens gezogen hatte, durfte sich am Ende über lang anhaltenden Applaus freuen. Die großzügigen Spenden der Zuhörer für das Hilfsprojekt des Vereins stockte der Schnäppchenladen Vilseck mit einer Zuwendung von 500 Euro auf.
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