1958 wurden sie eingeschult und 1966 wurden sie aus der Volksschule Schlicht entlassen. Aus diesem Anlass entstand bei den inzwischen Mitt-Siebzigern die Idee, nach 35 Jahren wieder ein Klassentreffen zu halten. Maria Schendzielorz, geb. Specht, Hans-Ludwig Adam und Franz Trummer gingen daran, Namen und Adressen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler zu sammeln und diese anzuschreiben und einzuladen. Von den ursprünglich 29 Schülern konnten aber nur mehr 13 anwesend sein, da inzwischen bereits 11 Mitschüler verstorben sind und fünf verhindert waren.
Mit großem Hallo traf man sich bereits am Nachmittag im Gasthof Roter Hahn in Schlicht zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und besuchte dann den Friedhof und die Gräber, der hier beigesetzten ehemaligen Klassenkameraden. Anschließend gedachte man im -von der Gruppe „Buena Nueva“ sehr beeindruckend musikalisch gestalteten- Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg, in der man getauft und zur Erstkommunion gegangen war, der verstorbenen Mitschüler und -innen, die in Bildern eingeblendet wurden: Elisabeth Kredler, Josef Trummer, Ferdinand Härtl, Erhard Kohl, Wolfgang Regler, Richard Ertl, Georg Hüttner, Margareta Singer (geb. Schertl), Robert Pospischil, Gerhard Schrembs und Berthold Fleischmann.
Beim anschließenden Abendessen und Beisammensein im Roten Hahn waren auch die ehemaligen Lehrkräfte Gertraud Hubmann und Gerda Gawreliuk anwesend. Natürlich wurden viele Erinnerungen ausgetauscht, alte Bilder angeschaut und kommentiert und für große Erheiterung sorgten auch so manche Anekdoten über gemeinsame Erlebnisse und „Schandtaten“ aus der Schulzeit. Ferner rief Werner Prechtl an der Leinwand mit Bildern aus der gemeinsamen Schulzeit und vom Ort Schlicht, wie er früher war, viele Erinnerungen wach. Die Freude über das Wiedersehen und die auflebenden Erinnerungen war bei allen sehr groß und über eine Wiederholung des Klassentreffens war man sich einig, aber nicht erst wieder in 35 Jahren.