Nach dem Patroziniumsgottesdienst in der Pfarrkirche lud die Pfarrgemeinde St. Georg Schlicht zum Pfarrfamilienabend ins Pfarrheim ein. PGR-Sprecher Werner Prechtl freute sich, nach einer stärkenden Brotzeit ein volles Haus begrüßen zu dürfen. Auch Stadtpfarrer Hruday Madanu drückte seine Freude aus, an der „Jahreshauptversammlung“ der Pfarrei eine solch lebendige Gemeinde vorzufinden. Er sprach aber vor allem Anerkennung und Dank aus für die viele engagierte Mitarbeit auf zahlreichen Ebenen: Gottesdienstvorbereitung und -mitgestaltung, Leitung und Mitarbeit in den verschiedenen Verbänden und Gremien, menschenfreundliche Verwaltung. Er sah in der Pfarrgemeinde eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig stützt, miteinander feiert und füreinander da ist – genau wie eine große Familie, und er ermunterte dazu, das vielfältige Engagement auch weiter beizubehalten.
Auch Kirchenpfleger Markus Graf zeigte sich sehr zufrieden mit „seiner Pfarrei“ und freute sich über die beeindruckende Zahl von 16 Mitgliedern im neuen Pfarrgemeinderat. Er ging vor allem auch auf bauliche Projekte ein wie die Schaffung zusätzlicher Parkmöglichkeiten an Kindergarten, Kirche und Friedhof, den geplanten Anschluss der Kirche und später von Pfarrhof und Pfarrheim an das Fernwärmenetz und die Sanierung der Nepomuk-Kapelle an der Vilsbrücke.
Hier drückte Werner Prechtl seine Hoffnung aus, dass letztere bis zum Herbst abgeschlossen sei, da ein Jubiläum anstehe: Genau vor 300 Jahren sei nach einem gewaltigen Hochwasser an der Vils – als Vorläufer der Kapelle – eine Nepomuk-Statue aufgestellt worden. Er dankte vor allem den Seelsorgern Pfarrer Madanu und Pater Jimmy für ihre wertvolle Arbeit. Mit Bildern untermalt gab er einen eindrucksvollen Rückblick auf das Pfarrleben und wichtige Ereignisse seit dem letzten Patrozinium und einen Ausblick auf anstehende Feierlichkeiten, verbunden mit der Bitte, sich eifrig daran zu beteiligen.
Der Kirchenchor Schlicht unter der Leitung von Heinz Krob umrahmte den Gottesdienst und den Abend im Pfarrheim musikalisch und der Chorleiter hatte noch eine Überraschung für eine Sängerin seines Chors. Er gratulierte und konnte zusammen mit den Geistlichen an Christa Ströll eine Urkunde des Bischofs für 30 Jahre Chorgesang überreichen. Mit dem gemeinsamen Lied „Möge die Straße …“ klang der Pfarrfamilienabend aus.