Mit Friedrich Reichert geht im Forstrevier Neunburg I eine Ära zu Ende. Insgesamt 38 Jahre war der gebürtige Neunburger als Revierförster für die Gebiete der Gemeinden Altendorf, Dieterskirchen, Schwarzach bei Nabburg, Markt Schwarzhofen und Thanstein zuständig. Nun geht er in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Alexander Riedmaier. Der hat auch eine neue Chefin: Manuela Forster tritt als Abteilungsleiterin am AELF die Nachfolge von Regina Härtl an, die als Nachfolgerin von Alwin Kleber die Zuständigkeit für den nördlichen Landkreis übernimmt.
Neben seiner Tätigkeit als Revierförster war es die Waldpädagogik, die der scheidende Revierförster Reichert mit Herzblut gelebt hat. Lange Jahre war er als Bildungsbeauftragter tätig und seit Dezember 2022 übernahm er die Koordination der Forstlichen Zusammenschlüsse in seinem Revier. Nach 38 Jahren kennt er dort so gut wie jeden Waldbesitzer. „Er ist einfach einer, mit dem man gut reden und arbeiten kann – pragmatisch, verlässlich und lösungsorientiert”, so Forster.
„Ich freue mich, mit den Waldbesitzern zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Herausforderungen für unseren Wald erfolgreich zu meistern”, sagt Riedmaier. Aufgewachsen im Münchner Speckgürtel war er schon von Kindheit an naturbegeistert und viel im Wald. Nach seinem Studium in Weihenstephan war er in Mittelfranken eingesetzt, doch seine Wunschregion ist der Oberpfälzer Wald. „Vor allem wegen meines neuen Wohnorts bei Pleystein, mit dem ich mich schon sehr verbunden fühle.”
Seine Chefin wird künftig Manuela Forster sein, die seit 1. April die Abteilungsleiterin als für den südlichen Landkreis Schwandorf zuständig ist. Gebürtig aus Sachsen an der Grenze zu Bayern, ist sie auf dem Land groß geworden und hat sich früh für die sie umgebende Natur interessiert. Deshalb studierte sie Forstwissenschaften an der TU Dresden. Nach dem Refendariat in Bayern war sie lange Jahre an der LWF in Freising tätig, bis sie 2023 als Mitarbeiterin im Leitungsdienst an das AELF kam.