Traditionell finden im Mai viele Bittgänge statt, um die Natur und die Felder zu segnen. So auch am Pfingstmontag in Stulln beim alljährlichen Flurumgang. Nach dem feierlichen Gottesdienst machte sich eine stattliche Anzahl Gläubige auf den Weg Richtung der Felder und Fluren des Ortes. An mehreren Stationen wurde für den Frieden und den Zusammenhalt in der Pfarrei, für die Gemeinschaft im Dorf und in den Vereinen gebetet. Besonderes Augenmerk lag natürlich auf den Landwirten, die für Nahrung und somit für das Überleben so vieler sorgen. Man bat um gutes Wetter und reiche Ernte. Doch zum Bitten gehört auch Danken. Z.B. für die prachtvolle Natur, die sich an diesem sonnigen Tag von ihrer besten Seite zeigte, und so vieles mehr. Klangvoll bereicherte der Kirchenchor um Roland Lebrecht Gottesdienst und Prozession. Natürlich musste sich nach dem Umzug gestärkt werden. Dafür hatten die Ministranten im Pfarrheim vorgesorgt. Bei einem Frühschoppen mit Weißwürsten und Wienern kam jeder auf seine Kosten. Wer wollte, konnte den Vormittag bei Kaffee und Kuchen, sowie angeregten Gesprächen ausklingen lassen.