Chorleiter Roland Lebrecht (links) zusammen mit den teilnehmenden Gruppen, Hans Klar (rechts), Kirchenpfleger Joseph Bierler (zweiter von rechts) und Pfarrer Maximilian Moosbauer (dritter von rechts). (Bild: Stefan Wittmann)

Stullner Adventssingen berührt die Herzen der Besucher mit Musik und Texten

Nach sieben Jahren Pause erfüllte das diesjährige Adventssingen, zu Ehren des im Juli verstorbenen Chorleiters Heinz Prokisch, die Stullner Kirche mit Musik, Bildern, Texten und einem ganz besonderen Flair im warmen Schein unzähliger Kerzen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Besucher verfolgten den Abend, einige sogar stehend – ein eindrucksvolles Zeichen großer Verbundenheit. Musikalisch sorgten die Gruppen für ein ausgewogenes Programm. Die Alphorn- und Blechbläser unter der Leitung von Susanne Jankowiak prägten den Abend mit bekannten feierlichen, aber auch alpenländischen Klängen. Die Cousinentöne, die Herzenstöne, der Kirchenchor und die Gruppe Zeitlos gestalteten das Programm mit wegweisenden, auf Weihnachten hinführenden und einfühlsamen Liedgut. Ein Instrumentallistentrio mit Andrea Prokisch, Maria Markgraf und Roland Lebrecht umrahmte das Programm mit Geige, Querflöte und Orgel/Klavier. Hans Klar trug Texte aus vergangenen Adventszeiten vor und schärfte den Blick auf die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, während Lena Lebrecht die Gäste mit einem Gedicht berührte. In mehreren thematischen Abschnitten führte Chorleiter Roland Lebrecht durch den Abend. Seine hinführenden Texte regten zum Nachdenken an und schlugen Brücken zwischen Advent gestern und heute, zwischen Unruhe und Erwartung, zwischen Licht, Hoffnung und Dankbarkeit. Besonders der letzte Teil des Abends lud zum Innehalten ein und den Blick auf das Licht zu richten, das in dunklen Zeiten, Verbundenheit, Hoffnung, Liebe und Wärme schenkt. Es entstand eine ruhige, besondere Atmosphäre, die viele Besucher tief berührte. Mit einem gemeinsamen Schlusslied aller Teilnehmenden klang das Adventssingen harmonisch aus und hinterließ die Botschaft von Gemeinschaft, Hoffnung und Zuversicht. Pfarrer Maximilian Moosbauer dankte allen Mitwirkenden und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement, an Roland Lebrecht und dessen Frau Stefanie übergab er als Zeichen des Dankes ein Geschenk.


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Ein Teil der Gäste im Bergkittel zusammen mit (v.l.n.r.) 1. Bürgermeister Hans Prechtl, Mitglieds des Bundesvorstands der Knappenvereine Hans-Jürgen Reitzenstein und Landrat Thomas Ebeling (Bild: Doris Ferschl)

Gemeinsame Barbarafeier im Oberpfälzer Flussspatrevier

Am Sonntag vor dem Barbaratag feierten die beiden Knappenvereine Marienschacht Wölsendorf und Stulln-Schwarzenfeld gemeinsam ihre traditionelle Barbarafeier. Den Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder gestaltetet Pater Alban in der vollbesetzten Miesbergkirche. Er thematisierte die Bedeutung der Hl. Barbara und der bergmännischen Tugenden in der aktuellen Zeit. Der Bergchor St. Barbara gestaltete die Messe musikalisch und verlieh ihr mit bergmännischem Liedgut einen besonders würdigen und feierlichen Rahmen. Zur weltlichen Feier in Stulln begrüßten die beiden Vorsitzenden Wolfgang Lehner (Wölsendorf) und Jürgen Ferschl (Stulln-Schwarzenfeld) mehr als 100 Mitglieder und Gäste. In den Ansprachen hob Landrat Thomas Ebeling die Bedeutung des Bergbaus als Wurzel für Tourismus und Wirtschaft im Landkreis hervor. Bürgermeister Hans Prechtl, der auch im Namen seiner Amtskollegen Peter Neumeier und Michael Willfahrt sprach, bedankte sich bei den Anwesenden für den Einsatz zum Erhalt der bergmännischen Tradition und gratulierte außerdem zum Jahrestag der Fusion der Vereine aus Stulln und Schwarzenfeld, die vor 25 Jahren für die positive Entwicklung des Vereins wegweisend war. Ein weiterer Höhepunkt der Barbarafeier war die Ehrung von Walter Martin für die 25-jährige Mitgliedschaft im Bergknappenverein Stulln-Schwarzenfeld. Im Ausblicken wiesen die beiden Vorsitzenden auf die gemeinsame Mettenschicht hin, die am 10.12.2025 ab 17 Uhr am Kocherstollen in Wölsendorf stattfindet und zu der neben den Mitgliedern auch die Bevölkerung eingeladen ist. Den Schlusspunkt der gut besuchten Feier setzte das gemeinsame Singen der Bergmannslieder „Der Bergmann im schwarzen Gewand” und „Glückauf der Steiger kommt”. Letzteres thematisierte das Mitglied des Bundesvorstandes der Knappen- und Hüttenmännischen Vereine Deutschlands Hans-Jürgen Reitzenstein in seinem Grußwort, in dem er den anwesenden berichtete, dass das Lied seit 2023 zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zählt.
Die Gewinner des Preisschafkopfes der CSU Stulln (von links) Ludwig Babl, Reinhard Schönberger, Manfred Kunz, Siegried Dobler und Franz Prechtl mit Ortsvorsitzendem und erstem Bürgermeister Hans Prechtl (rechts). (Bild: Stefan Wittmann)

Bergelshofer Wirt gewinnt den Hauptpreis bei der Stullner CSU

Einen sehr guten Besuch verzeichnete der CSU-Ortsverband Stulln beim Preisschafkopf am Freitagabend im Bodensteinersaal. An 32 Tischen zockten insgesamt 128 Teilnehmer. Das waren 16 Kartler mehr als im Vorjahr. Nach zwei Durchgängen mit je 30 Spielen machte sich das Organisationsteam um Vorsitzenden Hans Prechtl und Webmaster Stefan Wittmann an die Auswertung. Den Hauptpreis von 250 Euro gewann Siegfried Dobler aus Nabburg-Bergelshof. Er hatte sich 116 Punkte erkämpft und ließ es sich nicht nehmen, nach Abschluss aller Arbeiten den Organisatoren „eine Runde” auszugeben. Platz 2 und damit 100 Euro erzielte mit 109 Punkten Ludwig Babl aus Gleiritsch. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten mit Manfred Kunz (108), Franz Prechtl (108) und Reinhard Schönberger (103) drei Stullner. Bei gleicher Punktzahl gab die höhere Punktzahl im ersten Durchgang den Ausschlag. Beste Dame im Teilnehmerfeld war auf Rang 11 mit 95 Punkten Hildegard Roidl aus Schwandorf. Insgesamt wurden mehr als 50 Preise vergeben. Im Gewinnerfeld waren auch Teilnehmer aus den Landkreisen Regensburg, Neumarkt und Amberg-Sulzbach. Das belegt, welchen Zuspruch der Preisschafkopf der Stullner CSU hat, der alljährlich am Freitag nach dem Buß- und Bettag stattfindet. Mit einer Flasche Schnaps als Trostpreis wurde Günter Kunz aus Wernberg-Köblitz über sein schlechtes Blatt hinweggetröstet. Mit 33 Punkten rundete er die Ergebnisliste ab.
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