Korbinian Hübbers im Hintergrund war mit Platz sieben bester Stullner Spieler (Bild: Erich Kneißl)

Herren I gewinnen auch gegen den 1. FC Schwarzenfeld III

Zwei Mannschaftsspiele und das 1. BRLT der Jugend in Amberg standen auf dem Programm der Tischtennisabteilung des TSV Stulln, dabei wurden gute Leistungen erzielt. Los ging es mit dem Derby der Herren I des TSV gegen den 1. FC Schwarzenfeld III in der MZH in Stulln. Stand es hier nach den beiden Eingangsdoppeln noch 1:1, konnten die Hausherren im Anschluss voll überzeugen und holten sieben Einzelsiege in Folge. Dabei waren die Stullner an diesem Abend das glücklichere Team, da sie drei Fünfsatzspiele für sich entscheiden konnten und schlussendlich mit 8:2 gewonnen haben. Erfolgreich für Stulln war das Doppel Gerhard Pornitz/Erich Kneißl und in den Einzeln siegten Sabrina Spiegler (2), Gerhard Pornitz (2), Dominik Pornitz (2) sowie Erich Kneißl (1). Auch die Jungen II hatten ein Derby gegen den 1. FC Schwarzenfeld I, allerdings im Sportpark in Schwarzenfeld. Nach den beiden Eingangsdoppeln stand es ebenfalls 1:1. Danach ging Schwarzenfeld mit 3:1 in Führung. Stulln gab sich aber noch nicht geschlagen, verkürzte auf 4:2 und verlor am Ende knapp mit 6:4. Die neu gegründete Bambini-Mannschaft der Stullner bot bei diesem Spiel die bis dahin beste Leistung und kann mit Zuversicht in die nächsten Matches gehen. Für Stulln gewann das Doppel Julia Frühling/Yehor Serdiukov und in den Einzeln Julia Frühling, Filip Marinac sowie Yehor Serdiukov. Mit Korbinian Hübbers, Yannick Brill und Jonas Balk reisten drei U19-Spieler vom TSV Stulln am 8. Februar 2026 zum 1. BRLT nach Amberg. Bei einem Starterfeld von 20 Teilnehmern schnitt Korbinian Hübbers mit Platz 7 und einer 4:3-Bilanz am besten ab. Yannick Brill holte mit einer 3:4-Bilanz Platz 13 und Jonas Balk belegte Platz 17 (ebenfalls eine 3:4-Bilanz).


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Chorleiter Roland Lebrecht (links) zusammen mit den teilnehmenden Gruppen, Hans Klar (rechts), Kirchenpfleger Joseph Bierler (zweiter von rechts) und Pfarrer Maximilian Moosbauer (dritter von rechts). (Bild: Stefan Wittmann)

Stullner Adventssingen berührt die Herzen der Besucher mit Musik und Texten

Nach sieben Jahren Pause erfüllte das diesjährige Adventssingen, zu Ehren des im Juli verstorbenen Chorleiters Heinz Prokisch, die Stullner Kirche mit Musik, Bildern, Texten und einem ganz besonderen Flair im warmen Schein unzähliger Kerzen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Besucher verfolgten den Abend, einige sogar stehend – ein eindrucksvolles Zeichen großer Verbundenheit. Musikalisch sorgten die Gruppen für ein ausgewogenes Programm. Die Alphorn- und Blechbläser unter der Leitung von Susanne Jankowiak prägten den Abend mit bekannten feierlichen, aber auch alpenländischen Klängen. Die Cousinentöne, die Herzenstöne, der Kirchenchor und die Gruppe Zeitlos gestalteten das Programm mit wegweisenden, auf Weihnachten hinführenden und einfühlsamen Liedgut. Ein Instrumentallistentrio mit Andrea Prokisch, Maria Markgraf und Roland Lebrecht umrahmte das Programm mit Geige, Querflöte und Orgel/Klavier. Hans Klar trug Texte aus vergangenen Adventszeiten vor und schärfte den Blick auf die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, während Lena Lebrecht die Gäste mit einem Gedicht berührte. In mehreren thematischen Abschnitten führte Chorleiter Roland Lebrecht durch den Abend. Seine hinführenden Texte regten zum Nachdenken an und schlugen Brücken zwischen Advent gestern und heute, zwischen Unruhe und Erwartung, zwischen Licht, Hoffnung und Dankbarkeit. Besonders der letzte Teil des Abends lud zum Innehalten ein und den Blick auf das Licht zu richten, das in dunklen Zeiten, Verbundenheit, Hoffnung, Liebe und Wärme schenkt. Es entstand eine ruhige, besondere Atmosphäre, die viele Besucher tief berührte. Mit einem gemeinsamen Schlusslied aller Teilnehmenden klang das Adventssingen harmonisch aus und hinterließ die Botschaft von Gemeinschaft, Hoffnung und Zuversicht. Pfarrer Maximilian Moosbauer dankte allen Mitwirkenden und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement, an Roland Lebrecht und dessen Frau Stefanie übergab er als Zeichen des Dankes ein Geschenk.
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