Nach sieben Jahren Pause erfüllte das diesjährige Adventssingen, zu Ehren des im Juli verstorbenen Chorleiters Heinz Prokisch, die Stullner Kirche mit Musik, Bildern, Texten und einem ganz besonderen Flair im warmen Schein unzähliger Kerzen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Besucher verfolgten den Abend, einige sogar stehend – ein eindrucksvolles Zeichen großer Verbundenheit. Musikalisch sorgten die Gruppen für ein ausgewogenes Programm. Die Alphorn- und Blechbläser unter der Leitung von Susanne Jankowiak prägten den Abend mit bekannten feierlichen, aber auch alpenländischen Klängen. Die Cousinentöne, die Herzenstöne, der Kirchenchor und die Gruppe Zeitlos gestalteten das Programm mit wegweisenden, auf Weihnachten hinführenden und einfühlsamen Liedgut. Ein Instrumentallistentrio mit Andrea Prokisch, Maria Markgraf und Roland Lebrecht umrahmte das Programm mit Geige, Querflöte und Orgel/Klavier. Hans Klar trug Texte aus vergangenen Adventszeiten vor und schärfte den Blick auf die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, während Lena Lebrecht die Gäste mit einem Gedicht berührte. In mehreren thematischen Abschnitten führte Chorleiter Roland Lebrecht durch den Abend. Seine hinführenden Texte regten zum Nachdenken an und schlugen Brücken zwischen Advent gestern und heute, zwischen Unruhe und Erwartung, zwischen Licht, Hoffnung und Dankbarkeit. Besonders der letzte Teil des Abends lud zum Innehalten ein und den Blick auf das Licht zu richten, das in dunklen Zeiten, Verbundenheit, Hoffnung, Liebe und Wärme schenkt. Es entstand eine ruhige, besondere Atmosphäre, die viele Besucher tief berührte. Mit einem gemeinsamen Schlusslied aller Teilnehmenden klang das Adventssingen harmonisch aus und hinterließ die Botschaft von Gemeinschaft, Hoffnung und Zuversicht. Pfarrer Maximilian Moosbauer dankte allen Mitwirkenden und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement, an Roland Lebrecht und dessen Frau Stefanie übergab er als Zeichen des Dankes ein Geschenk.