Bei sommerlicher Hitze ging es für rund 20 Kinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk hoch hinaus: Beim Ferienprogramm stand ein Ausflug zum Vulkanerlebnis nach Parkstein auf dem Programm. Organisiert hatte die Fahrt Gabriele Rupprecht vom Pfarrgemeinderat, unterstützt von einigen Helfern, die die neun- bis zwölfjährigen Teilnehmer zum Treffpunkt brachten. Dort wartete bereits Geoparkrangerin Bettina Rüstow auf die jungen Vulkanforscher. Sie nahm die Kinder mit auf eine spannende Reise durch die Erdgeschichte des Parksteins. An der Basaltwand am Fuße des Vulkankegels erklärte sie die verschiedenen Gesteinsschichten und berichtete anschaulich von der Entstehung des rund 24 Millionen Jahre alten Vulkans. Anschließend ging es in die Felsenkeller. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war die dortige Kühle besonders willkommen – für die Kinder fühlte sich der Keller beinahe wie ein natürlicher Kühlschrank an. Nach der erfrischenden Pause führte der Weg hinauf zur Kapelle. Oben angekommen, genossen die Kinder die Aussicht über die Umgebung und hielten Ausschau nach der Heimat: Vielleicht ließ sich sogar Pirk entdecken. Auch ein Marienbild und eine Marienfigur wurden betrachtet. Dazu erfuhren die Kinder Wissenswertes über deren Geschichte. Im Vulkanmuseum wartete schließlich ein Film über verschiedene Vulkanausbrüche auf die Gruppe. Doch das eigentliche Highlight des Tages folgte noch: Die Kinder durften ihre eigenen kleinen Vulkane basteln. Mit einigen geheimen Zutaten brachten sie die selbstgebauten Feuerberge anschließend tatsächlich zum Ausbruch. Ein Riesenspaß, bei dem es ordentlich sprudelte und schäumte. Paula Sch., die älteste Teilnehmerin, war am Ende jedenfalls überzeugt: „Das Basteln des Vulkans war richtig gut!“ So ging ein abwechslungsreicher Ferientag zu Ende, an dem die Kinder nicht nur viel über Vulkane lernten, sondern selbst zu kleinen Vulkanforschern wurden.