Am Weißen Sonntag feierten sechs Kinder aus Schlammersdorf und Menzlas ihre Erstkommunion und empfingen dabei erstmals den Leib Christi. Die feierliche Zeremonie begann mit einem festlichen Einzug in die Pfarrkirche St. Luzia. Angeführt wurde dieser von Pater Adrian Kugler, während die Kommunionkinder von ihren Eltern begleitet wurden, die diesen besonderen Moment mit ihnen teilten.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm wieder der Kirchenchor unter der Leitung von Matthias Stiegler. In seiner Predigt griff Pater Adrian das Leitmotiv der Feier auf, die auch von den Kindern und Eltern mitgestaltet wurde. Im Mittelpunkt seiner Worte stand die Sehnsucht nach echter Freundschaft – ein Bedürfnis, das Menschen jeden Alters verbinde. Gerade in Zeiten sozialer Netzwerke, so Kugler, werde der Begriff „Freundschaft“ oft oberflächlich verwendet: „Eine Freundschaftsanfrage ist schnell gestellt, doch wahre Verbundenheit braucht mehr“. Als anschauliches Bild griff der Geistliche das Symbol eines Wagenrades auf, das die Erstkommunionkinder auch zur Vorbereitung ihrer Feier begleitete. Freundschaft könne nur gelingen, wenn Menschen „in Verbindung bleiben, zusammenhalten und eine gemeinsame Mitte haben“. Mit dem Empfang des „Brotes des Lebens“ beginne für sie ein neuer Abschnitt. „Ihr gehört dazu, ihr seid geliebt und nicht allein“, gab er ihnen mit auf den Weg.
Während der Eucharistiefeier empfingen vier Kinder aus Schlammersdorf und zwei aus Menzlas erstmals die heilige Kommunion. Ein bewegender Moment für die Kinder und ihre Familien. Am Nachmittag fand in der Pfarrkirche noch eine Dankandacht statt. Dabei wurden auch die religiösen Andachtsgegenstände gesegnet, die den Kindern als Erinnerung an ihre Erstkommunion überreicht worden waren.