Rund 1100 Hektar, die in drei Jagdbögen aufgeteilt sind, umfasst das Gebiet der Jagdgenossenschaft Schlammersdorf. Bei der Jahreshauptversammlung wurde über die vergangenen Monate berichtet und auch über eine Veränderung bei der Zahl der Mitpächter entschieden. Bevor in die Tagesordnung eingestiegen wurde, ließen sich die Versammlungsteilnehmer das von den Jagdpächtern wieder spendierte Wildessen schmecken.
Mario Schwindel konnte bei der Zusammenkunft in der Braugaststätte Püttner 34 Jagdgenossen begrüßen.
Ein besonderer Gruß galt an diesem Abend Sebastian Bäumler. Sachlich und mit großem Fachwissen ging der Revierleiter des Forstbetriebes Pegnitz mit einem PowerPoint Präsentation auf die Wolfspopulation in der Oberpfalz und in Oberfranken ein. Durch jahrelanges Monitoring konnte auch mit Hilfe von Wildkameras festgestellt werden, dass sich das Gebiet zwischen Manteler und Veltensteiner Forst zu einem Schwerpunkt des Wolfsaufkommens in Bayern entwickelte. Der Förster präsentierte etliche Aufnahmen der Tiere in freier Wildbahn und ging auch auf das Spannungsfeld zwischen Wolf und Weidehaltung wie auch zur Jagd und den Menschen ein. Auch das besonnene Verhalten bei der Begegnung mit einem Wolf sprach er an und beantwortete die Fragen die zum gesamten Themenkomplex von den Anwesenden gestellt wurde.
Wie in den vergangenen Jahren wurde bei der Versammlung mit großer Mehrheit der Antrag der Gemeinde Schlammersdorf auf Verwendung des halben Jagdpachtschillings für den Wegebau befürwortet. Hierzu merkte Mario Schwindel an, das 2025 rund 4000 Euro in die Wegesanierung gesteckt wurden und dieser Betrag auch künftig jährlich Verwendung finden soll.
Einstimmig wurde ein Antrag der Jagdpächter Peter und Wolfgang Renner befürwortet, die baten, dass im Jagdbogen I Schlammersdorf künftig Stefan Lautner als Mitpächter zugelassen wird. Hierzu gab es keine Einwände.