„Psalm 23 Der Herr ist mein Hirte”- so begann Pfarrer Martin Besold seine Ausführungen als Referent eines Einkehrnachmittags, zu dem der Frauen- und Mütterverein ins Jugendheim eingeladen hatte. Bewusst habe man die Veranstaltung für alle Interessierten offen gehalten, weshalb auch einige Männer den Ausführungen des Referenten folgten. Mit dabei war auch P. Joseph vom Vincentinerkloster. Zu Beginn sagte Pfarrer Besold: Der Herr ist immer bei uns. Beim Autofahren, bei Beerdigungen beim Lesen. Die Einheitsübersetzung (Evangelien) sind 3200 Jahre alt. 150 Gebete beinhaltet die Bibel. Jesus hatte alles im Blick. Gott ist uns nahe, er steht mit uns in Beziehung, beim Schlafen, Tag und Nacht. Der Hirte kennt mich, er weiß meinen Namen. Gott wendet sich mir zu, er gibt Lebenskraft und will mich führen an das Wasser des Lebens. „Ich bin da”, so nennt sich Gott. Er führt mich durch das finstere Tal und will mich mit Stock und Stab trösten. Bonhöfer hat aus Erfahrung das Lied, von guten Mächten wunderbar geborgen, gedichtet.
An dieser Stelle wurde gemeisam gesungen. Weiter referierte Besold: „Gott führt mich immer zum Leben, bereits in der Taufe haben wir das Leben in Fülle.In der Fastenzeit sollten wir trotz Luxus, Alltagsrealitäten. Widerwärtigkeiten des Lebens, mehr in uns hineinhören. Gott schenkt uns alles, mehr über das Leben nach denken. Könige wurden früher gesalbt, wir haben die Taufe, Firmung, sind Christen= Gesalbte. Gott wendet sich uns zu. Wir sind Tischgenossen Gottes ein Leben lang, Güte und Huld (Gnade) ist die Liebe Gottes. Heimkehr des Herrn ist wohnen bei Gott. Christen haben eine innere Heimat, abends und morgens. Gott schenkt sich uns in der Sonntagsmesse, so der Referent. Geinsam wurde zum Abschluss, das Lied „Der Herr ist mein Hirte” gesungen. Nach dem Vortrag wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirtet.