Zweifellos sehr viele haben die Burgruine Weissenstein im Naturpark Steinwald schon einmal besucht oder wenigstens auf Bildern gesehen. Von Franz Hoffmann, Mitglied der Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth, wurde die Ruine per Computer, Fachwissen und spezieller Software rekonstruiert.
Sicher war es auch die Neugier, weshalb sich der Rentner aus Kemnath, Franz Hoffmann, die Mühe machte, den „Weissenstein“ per Computer - wie die einst Phönix aus der Asche - auferstehen zu lassen. Sein fertiges und zugegeben sehr beindruckendes Ergebnis präsentierte der moderne Geschichtsforscher und Computerfachmann vor einigen Tagen vor vielen Besuchern in einem Nebenraum der Mehrzweckhalle in Fuchsmühl.
Vorangegangen waren rund 2 Jahre Projektarbeit für das Vorhaben „Moderne Heimatforschung“. Zum Einsatz kamen - unter anderem - Photogrammetrie, Modellierung und Visualisierung. Ende Oktober 2025 war dann Premiere eines Kurzfilms mit dem Titel: „Ein Rundgang durch die Burg Weißenstein im 15. Jahrhundert“.
Damit Hoffmann an den Arbeit gehen konnte, war die Erstellung eines 3D-Modelles der Umgebung überhaupt die - wie er in Fuchsmühl unterstrich - „Grundvoraussetzung.” Hoffmann betonte: „Deshalb habe ich beim Vermessungsamt Amberg entsprechende Geländedaten angefordert.” Damit habe er ein Modell erzeugt und dank vorhandener Unterlagen die Hauptbauten ins 3D-Modell eingearbeitet. Hoffmann meinte damit - wie er es nannte - die jeweiligen Grundkörper für den Bergfried , Haus 1 und 2, sowie den Eckturm. „Daraus konnte ich für die Detail-Modellierung die Hauptmaße entnehmen.” Seiner Aussage nach war „viel Arbeit am Computer notwendig”, um die Einzelteile und die, die danach entstanden Teile – gespeichert auf eine großen Festplatte - zusammenfügen zu können. Von den Besuchern, beim Vortrag in Fuchsmühl, bewundert wurde auch die natürlich wirkende digitale Landschaft. „Das“, so versicherte Hoffmann abschließend, „ist meine erste 3-D-Konstruktion und, „ich bin mir da sicher”, auch die letzte.“