Mit dem Planspiel „Der Landtag sind wir“ wurde Politik für die elften Klassen des Gregor-Mendel-Gymnasiums lebendig. In enger Anlehnung an die parlamentarische Arbeit des Bayerischen Landtags erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, demokratische Entscheidungsprozesse aus nächster Nähe zu erleben und aktiv mitzugestalten.
Die Teilnehmenden setzten sich in der Rolle von Abgeordneten mit Schulreformen auseinander. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob das Sitzenbleiben abgeschafft werden sollte, sowie die Diskussion um eine verlängerte gemeinsame Grundschulzeit. Mit großem Ernst und bemerkenswerter Sachlichkeit beleuchteten die jungen Abgeordneten Chancen und Herausforderungen der Reformvorschläge und trafen ihre Entscheidungen auf Grundlage intensiver Debatten.
OStRin Christiane Preitschaft hatte das Planspiel an die Schule geholt, das von externen Expertinnen und Experten des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) im Auftrag des Bayerischen Landtags durchgeführt wurde. Die professionelle Begleitung sorgte für einen realitätsnahen Ablauf und vertiefte das Verständnis für parlamentarische Prozesse.
Das Planspiel zeigte eindrucksvoll, wie politische Bildung Begeisterung wecken kann: Unsere Schülerinnen und Schüler gelang es sehr gut, sich in ihre zugewiesenen Rollen hineinzuversetzen und wie Abgeordnete zu diskutieren. Sie bewiesen Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Freude an demokratischer Mitwirkung – ganz im Sinne des Mottos Der Landtag sind wir.
Bei den Schülerinnen und Schüler stieß das Planspiel auf große Begeisterung und Interesse, wie auch aus der Äußerung von Quirin Herrmann (11a) zu erkennen ist: „Der Einblick in die Arbeit des bayerischen Landtags war sehr interessant. Durch das Planspiel war man nicht nur dabei, sondern mittendrin. So bekam man einen direkten Eindruck der Abläufe und Organisation des Landtags. Schade, dass die Zeit begrenzt war, einige wären wohl gerne noch länger in ihrer Rolle als Abgeordneter geblieben.“