Die Welt ist in einer Dauerkrise. Auch jeder und jede Einzelne erlebt immer wieder Krisen. Wie kann man mit Krisen umgehen? Was kann man selbst tun, um an Krisen nicht zu zerbrechen? Was hilft, was gibt Kraft in einer Krise?
Nach Sulzbach-Rosenberg und Cham fand der diesjährige Dekanatsfrauentag in Weiden im Gemeindehaus St. Markus statt. Christa Schwab aus Gunzenhausen, die als Referentin gewonnen werden konnte, ist Trainerin für Kommunikation und Resilienz. Außerdem leitet sie die Seelsorgeausbildung in einer Pflegeschule. Schwab konnte deshalb auf umfangreiche berufliche Erfahrungen zurückgreifen, als sie mit den Teilnehmerinnen erarbeitete, was eine Krise im Gegensatz zu einer Niederlage ist und wie man letztlich an einer durchlebten Krise wachsen kann. Die Besucherinnen beteiligten sich aktiv mit Fragen und Berichten über eigene Erlebnisse. So konnten alle viel für sich mitnehmen. Schritt für Schritt arbeitete Schwab heraus, was man braucht, um gestärkt aus einer Krise vorzugehen: ein tragfähiges soziales Netz, also gute Freunde und Familienangehörige, auf die man sich verlassen kann, und der Glaube. Dann kann man letztlich auch in der Krise einen Sinn finden.
Eingeladen zum Dekanatsfrauentag hatten die Evangelische Erwachsenenbildung und die Dekanatsfrauenbeauftragten. Nach einer Andacht und einem reichhaltigen Frühstück überbrachten die Frauenbeauftragten Johanna Groh und Corinna Groth die Grüße von Dekanin Ulrike Dittmar.