Bei Wind, Wetter, Schnee oder eisiger Kälte sorgen sie ehrenamtlich dafür, dass die schwächsten Verkehrsteilnehmer sicher zur Schule kommen: die treuen Kirchenthumbacher Schulweghelfer. Um dieses Engagement zu würdigen, lud die Verkehrswacht Eschenbach unter dem Vorsitz von Andreas Bscherer alle Aktiven zum traditionellen Helferessen ein. Es wurde ein Abend des stolzen Rückblicks: Die Kirchenthumbacher Schulweghelfer gibt es bereits seit 1998. Insgesamt waren seither 139 Helfer im Dienst, im aktuellen Schuljahr sorgt ein starkes Team von 23 Kräften für Sicherheit. Rektorin Andrea Wolfram hob in ihrer Rede hervor: „Die schönste und wichtigste Bilanz aus all diesen Jahren lautet: Es gab keinen einzigen Schulwegunfall. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von unermüdlichem Einsatz und absoluter Zuverlässigkeit an den Gefahrenstellen.” Dass der tägliche Einsatz so reibungslos funktionierte, ist maßgeblich der Verdienst von Organisatorin Michaela Böhm, die an diesem Abend aus ihrer Funktion verabschiedet wurde. Seit 2009 selbst als Schulweghelferin aktiv, übernahm Frau Böhm 2012 die Leitung von Monika Fuhrich. Böhm prägte die vergangenen 14 Jahre. Sie holte das Ehrenamt ins digitale Zeitalter, führte eine WhatsApp-Gruppe ein und sorgte so bei krankheitsbedingten Ausfällen in Windeseile für Ersatz. „Bei dir stand die Ampel für die Sicherheit unserer Kinder quasi nie auf Rot”, betonte Wolfram. Besonders gewürdigt wurde Böhms Talent, immer wieder neue Freiwillige zu gewinnen – darunter gezielt auch ältere Mitbürger, wodurch sie erfolgreich Generationen zusammenbrachte. Mit großer Dankbarkeit überreichte erster Bürgermeister Ewald Plößner im Namen der Gemeinde Kirchenthumbach der scheidenden Organisatorin mit den besten Wünschen für die Zukunft ein Abschiedspräsent. Als Nachfolgerin für Frau Böhm konnte Maria Schreglmann gewonnen werden, um den nahtlosen Schutz der Schulkinder zu gewährleisten.