Bereits zum 11. Mal unternahmen die reisefreudigen CWG-Mitglieder aus Kirchenthumbach unter der Organisation von Richard Götz und wiederholter Reiseleitung von Franz Müller eine mehrtägige Studien- und Städte-Reise.
Diesmal führte die 3 Tagesreise nach Südböhmen und bereits bei der Anfahrt wurden die Teilnehmer mit vielen Information zu Land, Leute und Geschichte „versorgt“. U.a. erfuhren sie Interessantes zur Entstehung und Geschichte der Škoda-Werke in Pilsen und im einen Ort wo Johannes Welflin, einer der bekanntesten Heiligen, 1350 in Pomuk, heute Nepomuk, zu Welt kam, wurde die St.Jakobskirche und das Erzdekanat besichtigt. Natürlich wurde das Leben und die sagenumwobene Geschichte des Heiligen Nepomuk ausgiebig „beleuchtet“.
Hier erfreuten sich die Reisenden bei einer Pause an der beliebten, vielfältigen CWG-Brotzeit.
In den Mittagstunden wurde die Brauerei Budweiser mit einer Führung und einer kleinen Kostprobe der bekannten Weltmarke besucht und wo anschließend bereits ein örtlicher Reiseführer für die am Nachmittag stattfindende Altstadtbegehung von Budweis wartete. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt beeindruckte insbesondere der barocke Samson-Brunnen, ein achteckiges Meisterwerk mit 17 Metern Durchmesser, den größten noch erhaltenen Brunnen in Tschechien, inmitten eines der größten (1 ha) quadratischen Marktplätze Europas.
Danach wurde das Hotel in Frauenberg/Hluboka unterhalb des Schlosses in zentraler Lage bezogen.
Am 2. Tag steuerte man die zauberhafte unter UNESCO Welt-Kulturerbe stehende Stadt Krumau/Česky Krumlov an, oft auch als Rothenburg Böhmens bezeichnent, wo eine fachkundige Besichtigung durch zwei exzellente Könnerinnen der Stadtgeschichte durch die malerische, mittelalterliche Altstadt stattfand.
Zurück in Frauenberg führte ein kleiner Spaziergang sowie wahlweise eine Fahrt mit einer Bummelbahn zum Areal des Märchen-Schlosses Hluboká. Ein Abbild von Schloss Windsor, welches einst Sitz der größten deutsch-böhmischen Adelsfamilie, der von Schwarzenberg, war. Eine Schlossführung durch die Wohnräume der Fürsten rundete den erlebnisreichen Reisetag ab.
Das Schloss war und ist ein beliebter Drehort vieler Märchen- und Spielfilme und gehört ebenfalls zum UNESCO Welt-Kulturerbe.
Am Tag der Rückreise wurde am ehemaligen Wasser-Jagd-Schloss Kratochvil (deutsch Kurzweil) der Fürstenfamilie von Rosenberg mit einer Begehung der Außenanlagen und Info zur Geschichte des Schlosses ein Zwischenstopp eingelegt.
Der Nachmittag stand im Zeichen der Dreiflüssestadt Passau und bei einer Führung erfuhr man vieles wissenswertes über die Feste Oberhaus aus dem 13. Jahrhundert, die Gebäude der Altstadt, den Stephansdom und seiner größten Orgel Europas mit 17.974 Pfeifen u.v.a.m.
Der letzte Höhepunkt der vielseitigen und erlebnisreichen Reise wurde im Raum Bogen mit einem gemeinsamen Abendessen sowie den dankenden Worten des Vorstandes an die Reiseführung, die Unterstützer und Busbegleitung abgeschlossen.