Das blieb den kleinen Augen der Kinder nicht verborgen, als der große Rettungswagen in die Einfahrt beim Haus des Kindes St. Josef in Tiefenbach vorfuhr. Aber es konnte Entwarnung gegeben werden, es war nichts passiert, denn die Rettungssanitäterin Kerstin Riedl kam mit Notfallsanitäter Nikolaus Scherr auf einen Besuch vorbei um den Buben und Mädchen den Bereich Notfallmedizin näher zu bringen. Der Anfrage von Kindergartenleiterin Monika Mühlbauer auf einen Besuch folgten die beiden BRK-Rettungsdienstler aus Waldmünchen gern und in je zwei Gruppen zeigte Kerstin den neugierigen kleinen „Patienten” was so alles in einem Rettungswagen steckt. Dabei durften natürlich die Kinder einmal selbst den Patienten spielen und auf der Trage und der Vakuummatratze Platz nehmen. Vollständig verkabelt durch EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung wurde die Fahrtrage dann in den RTW verladen. Währenddessen zeigte Scherr der anderen Hälfte der Gruppe wie einfach Erste Hilfe zu Hause sein kann. Ein Pflasterverband oder der Umgang mit Binde und Wundauflage sind eigentlich kinderleicht und so wurden nicht nur Finger und Arme verbunden, sondern mit Hilfe vom Rettungsdienst und den Erzieherinnen auch ein Kopfverband angelegt. Die stabile Seitenlage durfte abschließend von jedem Kind ausprobiert werden. Damit hoffen alle, dass im Fall des Falles die Angst vor so einem großen Roten Rettungswagen weniger geworden ist und das gesamte Kindergartenpersonal und alle Kinder sagten abschließend ein großes Dankeschön und überreichten ein kleines Präsent.