Leider nur wenige Gläubige nutzten am Abend des Aschermittwochs die Gelegenheit um die Einstimmung bei dem Bußgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus am Beginn der Fastenzeit mitzunehmen. Pfarrer Albert Hölzl erinnerte an den Sinn der 40-tägigen Fastenzeit, die uns auf das Osterfest vorbereiten sollen. Das Aschekreuz, mit dem alle Gläubigen am Schluss gesegnet wurden, soll uns an die Vergänglichkeit unseres Körpers erinnern. Nach Lesung und Evangelium trugen Pfarrer Hölzl und Hans Liegl abwechselnd besinnliche Texte vor um alle Anwesenden zur Gewissenserforschung aufzurufen. „Ist mein Glaube noch lebendig?“ war eine der wichtigen Fragen, die wir uns am Beginn der Fastenzeit stellen sollten. Die passend ausgewählten Lieder unterstrichen diesen Aufruf und am Ende des Bußgottesdienstes bat Hölzl alle nach vorne um ihnen mit den Worten „Gott liebt auch dich, kehr deshalb um von falschen Wegen und glaube an das Evangelium!“ ein Aschekreuz auf die Stirn zu zeichnen.