19% aller gespendeten Blutkonserven in Deutschland werden für die Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt.
Chemotherapie, Bestrahlung oder umfangreiche Operationen führen häufig zu einem Mangel an roten Blutkörperchen, Blutplättchen oder anderen wichtigen Blutbestandteilen.
Der Grund: Viele dieser Therapien greifen nicht nur Krebszellen an, sondern auch das blutbildende System im Knochenmark.
Die Folge können schwere Blutarmut oder Blutgerinnungsstörungen sein. Nur durch regelmäßige Transfusionen kann die Behandlung fortgesetzt werden.
Blutspenden helfen daher nicht nur akut in Notfällen, sondern sind fester Bestandteil moderner Krebstherapien.
Jede Blutspende kann somit unmittelbar dazu beitragen, schwer kranken Menschen neue Hoffnung zu schenken.
Die nächste Möglichkeit zu helfen ist im Altlandkreis Waldmünchen am Montag, 23. März in Tiefenbach, Sonnenstraße 32 in der Grundschule von 17–20 Uhr.