Auszeichnung der besten Projekte im Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“
Motto 2026: Motto „Alles neu? Bayern zur Zeit Ludwigs I.“

von Gotthard Kemmether

„Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“. Förderschule: 2. Landespreis: Maria-Schwägerl-Schule Nabburg.  (Bild: Matthias Balk)
„Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“. Förderschule: 2. Landespreis: Maria-Schwägerl-Schule Nabburg. (Bild: Matthias Balk)
„Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“. Förderschule: 2. Landespreis: Maria-Schwägerl-Schule Nabburg. (Bild: Matthias Balk)

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat gemeinsam mit der Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Anna Stolz (FREIE WÄHLER), in einer Feierstunde im Maximilianeum die besten Projekte im Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen” prämiert. Knapp 900 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr auf die historische Spurensuche gemacht. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 21 Schülergruppen ausgezeichnet, dazu wurden 16 Landespreise sowie fünf Sonderpreise vergeben.
Landtagspräsidentin Ilse Aigner - Schirmherrin des Wettbewerbs - betonte: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich auch dieses Mal wieder mit enormem Engagement auf Spurensuche begeben und dabei in großartiger Weise gezeigt, wie lebendig Geschichte sein kann. Es beeindruckt mich sehr, wieviel Neugier, Beharrlichkeit und Kreativität in den ausgezeichneten Arbeiten steckt. Geschichte ist nicht nur eine Sammlung von längst vergangenen Ereignissen, sondern hilft uns, die Gegenwart zu verstehen! Und wer sich so intensiv mit unserer Vergangenheit auseinandersetzt, lernt, Zusammenhänge zu erkennen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Gerade das brauchen wir für eine starke Demokratie. Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Lehrkräften, die sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.”
„Die prämierten Beiträge sind echte Zeitreisen mit innovativem Blick. Sie machen deutlich: Geschichte lebt von den Menschen, die Fragen stellen, genau hinschauen und Neues entdecken wollen. Das schärft das Bewusstsein für demokratische Werte und fördert ein starkes Miteinander in unserer Gesellschaft. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Spuren König Ludwigs I. nicht nur gefunden, sie haben sie mit Kreativität, Engagement und beeindruckendem Ideenreichtum neu zum Leben erweckt. Ich gratuliere herzlich zur verdienten Auszeichnung und hoffe, dass ihre Begeisterung für die Vergangenheit noch lange anhält und weiterwächst”, so Kultusministerin Anna Stolz.
Ausgezeichnet wurden Schulen aller Schularten – von der Grundschule bis zur Berufsschule – aus dem ganzen Freistaat. Die Beiträge reichten von historischen Rückblicken und Ausstellungen bis zu digitalen Projekten, die Spuren von König Ludwig I. in der Heimat der Teilnehmenden dokumentierten.
Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen” wurde 1998 ins Leben gerufen und findet seit 2007 jährlich statt. Ziel ist es, das Geschichtsbewusstsein von Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen und Schularten zu fördern, sie zur eigenständigen Spurensuche in ihrem Lebensumfeld zu motivieren und ihre Präsentationskompetenz zu stärken. Der Wettbewerb „Erinnerungszeichen” wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Anna Stolz und der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner.

Dominik Kemmether (Maria-Schwägerl-Schule Nabburg) gewann einen zweiten Preis mit seinem Projekt:
„Was hat Ludwig I. mit Nabburg zu tun?“
Er hat die in Nabburg noch erhaltenen Wappen des Königreichs Bayern dokumentiert.
Außerdem hat er gezeigt, dass Ludwig I. wohl nie in Nabburg war, aber seine Frau, Königin Therese, und sein Sohn, König Otto von Griechenland, 1836 durch Nabburg gereist sind.

Albert Kemmether (Grundschule Nabburg) wurde mit einem dritten Preis für sein Projekt ausgezeichnet:
„Die Walhalla – seit über 100 Jahren ein wichtiges Ausflugsziel“
Er hat die Beliebtheit der Walhalla nachgezeichnet anhand von Postkarten und Fremdenführern aus dem Nachlass von Michael Haller und Konrad Haller, sowie anhand von Fotos und Erinnerungsstücken aus Familienbesitz.

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