„13 Jahre durchgezogen“ lautete das Motto der 56 Abiturientinnen und Abiturienten, die am vergangenen Freitag am Gymnasium Eschenbach verabschiedet wurden. Damit hat der erste Jahrgang, der wieder 13 Jahre bis zum Abitur die Schule besuchte, sein Reifezeugnis erhalten. Nach einer Andacht in der Stadtkirche trafen sich die Familien, Lehrkräfte und die Abiturienten bei strahlendem Sonnenschein an der Schule zu einem Stehempfang. Nach Grußworten durch den Stellvertretenden Landrat Nickl, den Bürgermeister Gradl, die Elternbeiratsvorsitzende Dr. Schultes und den Vorsitzenden des Fördervereins Andreas Wagener ließen Max Weiß und Emma Schneider ihre Schulzeit am Gymnasium Revue passieren. Die Jahrgangssprecherin Nele Rupprecht hielt die Rede für die Abiturienten und hob dabei besonders die Gemeinschaft unter den Schülern hervor, deren Wege sich nun trennen werden. Musikalisch wurde der Abend gestaltet mit einem gemeinsamen Video des Abiturjahrgangs zur Musik „Das kann uns keiner nehmen“ von Revolverheld und Vroni Hieke am Klavier, Maria Dimper an der Klarinette und Lennox Zeitler an der E-Gitarre. In seiner Ansprache ging der Schulleiter Harald Olschner auf das Motto „Cannabis – 13 Jahre durchgezogen“ ein und stellte eine spannende Verbindung zwischen Schule, Lernen, Schüler, Lehrer und Cannabis her. Dann wurde es ernst mit der Überreichung der Abiturzeugnisse. Rechts betraten die Abiturienten noch als Schüler die Bühne, bekamen aus der Hand des Schulleiters ihr Zeugnis überreicht, und wer dann links die Bühne verließ, war kein Schüler des Gymnasiums Eschenbach mehr. Eine besondere Überraschung hatte sich der Abschlussjahrgang zusammen mit dem Musiklehrer Michael Horn ausgedacht. Am Ende betraten alle die Bühne und sangen das Lied „Alte Schule, altes Haus“. Vor allem die Passage „und ich geh zum letzten Mal durch deine Tür“ rief bei einigen trotz der Freude über das Ende der Schulzeit ein bisschen Wehmut hervor.