Seine Ankündigung, heuer nicht mehr als Erster Schützenmeister der Adlerschützen Mitterhöll zu kandidieren, hat Alois Lukas nicht wahrgemacht. Wohl auch mangels eines Nachfolgers trat der 79-Jährige eine weitere Amtsperiode an. Und als sich mit Andreas Brünnig für ihn ein Stellvertreter fand, waren die Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung im Schützenheim zügig abgewickelt. Der Wahlausschuss mit dem Vorsitzenden des Stadtverbandes für Leibesübungen, Reinhard Meier, dessen Ehrenpräsident Herbert Tischler sowie den Stadträten Wolfgang Pausch und Hans Forster vermeldete bei jedem Votum Einstimmigkeit.
Neben den beiden Schützenmeistern gehören Sportleiter Karl Tusch sowie Kassiererin Doris Lukas und Schriftführer Hubert Lukas dem engeren Vorstandsteam an. Die weiteren Posten bekleiden: Harald Wällisch (Zweiter Sportleiter), Claudia Rauh (Wirtschaftsführerin, Damenleiterin), Bettina Kaldun (Auswertung, Mitgliederverwaltung), Simon Lukas (Gerätewart, Zweiter Fahnenjunker), Willibald Pausch (Vertreter im Stadtverband), Jenik Lukas (Erster Fahnenjunker), Günter Warziwoda und Alexandra Lukas (beide Revisoren). Gerald Erl fungiert als Zweiter Gerätewart. Jugendleiter sind Jonah und Simon Lukas, Jugendsprecher Jenik und Junia Lukas.
Ehrennadeln in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Rudolf Vierling und Renate Wagner, die Auszeichnung für 50 Jahre war für Gerhard Helgert. Die Kleine Silberne Verdienstnadel des Oberpfälzer Nordgaus kann sich Günter Woppmann anheften. Nach seinem Rückblick erläuterte der Erste Schützenmeister die Notwendigkeit einer Betragserhöhung um 5 Euro für die 151 Mitglieder, über die in einer außerordentlichen Versammlung abgestimmt werden soll. Sportleiter Karl Tusch ging jeweils auf die LP-, LP-Auflage- und KK-Sportpistole-Mannschaft sowie die Vereinswettbewerbe und Gaumeisterschaft ein. Wegen der anhaltenden Probleme bei der Rekrutierung von Salutschützen kündigte Tusch an, nicht mehr als deren Kommandant zu kandidieren. Auch die entsprechende Schießgenehmigung wolle er nicht mehr verlängern lassen.
Nach den Protokoll von Hubert Lukas bestätigte Revisor Günter Warziwoda den Finanzbericht von Kassiererin Doris Lukas. In Grußworten würdigten Reinhard Meier und Wolfgang Pausch unter anderem den Zusammenhalt im Verein, sprachen aber auch die Probleme bei der Nachwuchs- beziehungsweise Personalgewinnung an.