Die diesjährige 24-Stunde-Übung der Jugendfeuerwehr Rieden forderte die angehenden Feuerwehraktiven ordentlich. Zum Start am Freitagnachmittag hieß es: „Brand eines Papierkorbes“. Der Anfang der Einsätze mit unterschiedlichstem Anforderungsprofil für die Einsatzkräfte war gemacht. Natürlich waren die 13 Jugendlichen der Riedener Jugendfeuerwehr auch beim Regeldienst wie Wartung der Fahrzeuge und Reinigung des Gerätehauses eingesetzt. Jugendwart Elias Hollweck und seine Helfer samt Betreuer der Jugendfeuerwehr hatten wieder interessante und anspruchsvolle Einsätze geplant. Zum zweiten Ort der Übung ging es für die Jugendlichen zur Gemeindestraße zwischen dem Riedener Schützenheim und dem Wertstoffhof Vilshofen. Der realistisch simulierte Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und sieben teils schwer verletzten Personen sorgte bei der Alarmierung für Aufregung. Gemeinsam mit den angerückten Kameraden der Feuerwehren Vilshofen und Ensdorf, Sanitätern des BRK mit Einsatzfahrzeugen sowie den Helfern vor Ort Rieden meisterten alle Beteiligten die Übung besonnen und konzentriert. Der dritte Einsatz war ein ausgelöster Fehlalarm im Kindergarten Rieden, gefolgt von einem großen Brand an der Taubenbacher Kreuzung oberhalb von Rieden. Nach der Brandbekämpfung und dem Löscheinsatz gab es erstmal ein Frühstück vor Ort für alle Teilnehmer. Zum vorletzten Einsatz rückten die Jugendfeuerwehrler wieder Richtung Riedener Kindergarten an der Thanheimer Straße aus. Diesmal war der Übungsort mit einer Nebelmaschine realistisch vernebelt und so wurden zwei verletzte Personen gerettet. Die Alarmierung des letzten Übungseinsatzes der 24-Stunden-Übung signalisierte den Jugendlichen, dass ein Waldarbeiterunfall mit zwei verletzten Personen angefahren werden muss. Bei dieser Übung wurde man erneut von der Feuerwehr Vilshofen und dem Rettungsdienst unterstützt. Nach den erfolgreich gemeisterten Einsätzen ging es zur Abschlussbesprechung mit gemeinsamen Grillabend ins Riedener Feuerwehrhaus.