Seit 1989 besteht die Freundschaft zwischen den Kegelclubs Weiß-Blau Altenstadt/WN und der Kegelverein Neustadt/Vogtland. Am vergangenen Samstag fuhr eine Abordnung der Weiß-Blauen auf nach Poppengrün ins Vogtland um diese Freundschaft zu leben.
Es ist eine Geschichte des Mauerfalls. Mit der Grenzöffnung 1989 knüpfte der Stadtverband für Leibesübungen Neustadt-Altenstadt/WN die Kontakte ins Vogtland. Das erste Treffen zum sportlichen Vergleich der Kegelclubs fand bereits 1991 statt. In gemütlicher Atmosphäre entstanden dabei Freundschaften der Mitglieder aus West und Ost. Mit wenigen organisatorischen Unterbrechungen traf sich die Mitglieder zum sportlichen Vergleich. Wobei die Kultur und der gemütliche Austausch nicht zu kurz kommen. Nur Renovierungsarbeiten an den Kegelbahnen und die Coroanpandemie unterbrachen den Turnus der Treffen. In diesem Jahr fuhr eine Abordnung aus Altenstadt ins Vogtland. Nach einer zweistündigen Fahrt gab es ein freudiges Wiedersehen.
Nach einer kurzen Begrüßung besuchten die Vogtländer mit ihren Gästen das Luftschutzmuseum in Plauen. Dort wurde erklärt, dass Plauen eine der meist bombardierten Städten in Deutschland war und man Schutz in alten Bierkellern unter der Burg suchte. Das gemeinsame Mittagessen gab es im „alten Handelshaus“. Bis 1930 war dieses Haus eine Bäckerei, die auch Kolonialwaren verkaufte. Dies zeigt auch die Einrichtung aus dieser Zeit.
Nach dem Mittagessen ging's auf die Kegelbahn zum Pokalspiel. Beim sportlichen Vergleich konnte die Mannschaft von Weiß-Blau mit 5 : 1 Satzpunkten und 2158 : 2060 Kegel den Wanderpokal gewinnen. Das beste Ergebnis der Heimmannschaft erspielte Frank Schubert mit 570 Kegel. Mannschaftsbester von Weiß- Blau war Mattheias Alfery mit 551 Kegel.