Nach dem Neujahrstreffen und einigen Wanderungen stand nun die Jahresversammlung des Fichtelgebirgsverein Friedenfels e. V. an.
Diesmal hat der Vorstand die Jahreshauptversammlung nicht mit einer Abendwanderung und Musik verbunden. Trotzdem konnte der Vorsitzende Manfred Lang gut gelaunt viele Mitglieder des Fichtelgebirgsvereins einschließlich Bürgermeister Oskar Schuster, der dem Verein für die Aktivitäten beglückwünschte und weiterhin viele schöne Erlebnisse im Freien wünschte, im Gasthof Goldener Engel willkommen heißen. Lang erinnerte an an die letzte Jahresversammlung am 11. Okt. 23, mit der Stub'musi, die den Abend nach der Wanderung fröhlich gestaltete. Und kündigte einen Rückblick bis in die Gegenwart und das anstehende Programm an.
Nach der Totenehrung für die verstorbenen Vereinsmitglieder sprach der Vorsitzende den Besuch der Glasschleif am Nordrand des Steinwaldes, die Wanderung nach Zainhammer und im Schnee zum Weißenstein an, zudem zeichnete er alle bereits in diesem Frühjahr angegangenen Ausflüge, unter anderem zum Rauhen Kulm nach.
Die Wanderbilanz 2023 könne sich sehen lassen, meinte Lang, 21 Wanderungen (15 Halbtages- und 6 Tageswanderungen) absolvierten die Wanderinnen und Wanderer der Ortsgruppe Friedenfels. Man sei bestrebt in diesem Sommer wieder ähnliche Werte in der frischen Luft zu erreichen. Rückschläge wegen des Schlechten Wetters wolle man nicht verschweigen, z. B. fiel die Winterwanderung nach Fuchsmühl dem Sturm zum Opfer. In Zusammenarbeit mit dem Wanderführer, Reinhard Schwarz, den er für die neuen Ideen bei der Suche nach Wanderzielen, besonders dankte, wagten beide einen Ausblick.
Nach der Abendwanderung nach Muckenthal am 17. April steht ein für uns neuer Weg von Mammersreuth nach Maria Loreto in Böhmen an. „Die renovierte Kirche wird extra für uns am 27. April geöffnet“, bestätigte Schwarz. Die gefragte Vogelstimmenwanderung um den Rußweiher bei Stadt Eschenbach, sie ist am 11. Mai anberaumt, habe man mit dem Einverständnis der Mitglieder aus verschiedenen Gründen von früh auf Mittag, Abfahrt 13 Uhr, verlegt. Einkehr ins „Hexenheisl“ vorgesehen, ein Fernglas wäre ratsam.
Heinz Störtzer erstattete den Kassenbericht und dankte seinem Beistand bei komplizierten Änderungen im Computerprogramm, Schriftführer Josef Vogl. Störtzer legte die größten Einnahmequellen, nämlich Spenden, u. a. vom Jubilar Hans Düning, sowie die höchsten Ausgaben, das sind die Beiträge an den Hauptverein, offen. Über das Lob der Prüfer Hans Düning und Bürgermeister Oskar Schuster für die geordnete Kassenführung durfte sich Heinz Störtzer sich freuen.
Die Neuwahlen brachte Otmar Zeitler, Gründungsmitglied der Ortsgruppe, souverän über die Bühne. Vorab galt sein Dank der bisherigen Vorstandschaft für die vielfältige Organisation und Durchführung der Ausflüge und Wanderungen. Für 93 Mitglieder wurden die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Das Ergebnis: 1. Vorsitzender : Manfred Lang, Stellvertreter: Michael Lang, Wanderwart: Reinhard Schwarz, Wegewarte: Michael Lang, Dominik Kunz, Naturschutzwart und Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Klaus-Peter Rohrer. Jugendleiterin: Gabi Lang, Kassenprüfer: Hans Düning, Oskar Schuster.
Noch ein Höhepunkt im zweiten Teil der Jahresversammlung. Bemerkenswert seltene Motive , vorgeführt von Dr. Siegfried Steinkohl erfreuten die Anwesenden. Die exzellenten Abbildungen von Unterwegs bei Wanderungen mit Prachtbauten am Weg, Felsformationen wie der Rudolfstein, Prunkkirchen wie in Speinshart, seltene Pilze und Natur sowie auch Kreuzottern im Gras.
Otmar Zeitler, wünschten für die kommenden Aufgabe viel Kraft und Elan, Manfred Lang und Wanderwart Schwarz versprachen erlebnisreiche Wanderungen , um auch das Bewusstsein für die nähere Heimat zu schärfen.