Im vollbesetzten Schützenhaus Waldthurn konnte die Vorsitzende Kerstin Wittmann ihre Gäste begrüßen. Überwältigt von der Besucherzahl bedankte sie sich bei der Geschäftswelt in und um Waldthurn für die gestifteten Preise sowie bei den vielen Privatpersonen, die handwerkliche Spenden machten. Die „Patenkinder“ sowie etliche Vereine aus dem Umland waren anwesend, um die Waldthurner Wehr zu unterstützen. Josef Beimler durfte zum letzten Mal in seinem Amt als Bürgermeister die Hauptpreise ziehen – diesmal wurden wegen der enormen Spendenbereitschaft sage und schreibe 11 Hauptpreise festgelegt.
So gewann Mario Hammerl aus Waldthurn den ersten Preis, den Roborock Saugwischroboter im Wert von rund 900 €. Preis zwei, das vernetzte Rauchmelderset ging an Barbara Spickenreuther. Es folgte deren Tochter Marina mit dem Einkaufsgutschein für 100 €. Die weiteren Gewinner waren Tino Zielbauer mit einem generalsanierten PC, Martin Dobmeier mit einer SAT-Anlage und Wolfgang Bergmann gewann die Heißluftfritteuse. Erich Kellner bekam die Schallzahnbürste, Julia Mäckl 2 kg Wildschweinbraten, Julian Grünauer ein Verpflegungspaket, Moritz Urbanek eine Kaffeemaschine und Josef Herold erhielt eine Kiste Bier. Danach durften die drei Bürgermeisterkandidaten, Hans-Peter Reil, Georg Bocka und Andreas Troidl die weiteren Tombolapreise ziehen. Es gab auch hier wertvolle Preise zu gewinnen.
Nach der Verlosung war es endlich soweit! Warum endlich? Weil sich die ersten Gäste bereits zwei Stunden vor Beginn einfanden, um sich die besten Plätze für die traditionelle Versteigerung zu sichern. Verschiedene kulinarische Spezialitäten (zum Beispiel Geräuchertes, Wurst, frischgebackene Torten, Brote und Fleisch im Glas), Überraschungspakete, manch Kurioses sowie natürlich Stück für Stück der Christbaum kamen unter den Hammer. „Auktionator“ Andreas Troidl pries die Artikel an und lockte auf humorvolle Art so manchem Bieter mehr Geld aus der Tasche, als dieser eigentlich vorgehabt hatte. Regelrechte Bieterkämpfe gab es um die kulinarischen Angebote, die zum Teil gleich vor Ort verzehrt wurden. Den Christbaum nahm am Ende die Jugendfeuerwehr mit ins Feuerwehrhaus. Sie hätten damit noch etwas vor, so Jugendsprecherin Marie Müller.