Die KAB Immenreuth hatte Notar Johannes Eichelsdörfer aus Kemnath eingeladen und zu seinem Vortrag „Vererben, Erben und Hofübergabe” kamen zahlreiche Besucher ins Pfarrheim. Daraus wird deutlich, dass die Thematik der Generationen-Nachfolge beim Eigentum jeden angeht und dass viele Bedarf an Informationen dazu haben. Mit dem Referenten gelang der KAB ein Glücksgriff, da Notar Eichelsdörfer komplizierte rechtliche Begriffe anschaulich machte, indem er immer wieder auf Beispiele aus dem Leben verwies. Bei der Übergabe von Eigentum, die einer Schenkung entspricht, ist es nach seinen Ausführungen das Beste, wenn alle Betroffenen am Tisch sind - die Übergebenden, die Übernehmer, aber auch diejenigen, die kein Eigentum bekommen sollen. Nur dadurch lassen sich durch gemeinsame Überlegungen für später lang andauernde Streitigkeiten in der Familie vermeiden. Er verwies auch auf die Möglichkeit, dass Übergebende Rechte im Übergabevertrag zurückbehalten können, wie z.B. das Wohnrecht im bisherigen Wohnhaus oder das Nießbrauchsrecht an ihrem Mietshaus. Gerade der Übergabevertrag macht verschiedene individuelle Regelungen möglich, verdeutlichen kann dies am Besten ein Fachmann wie der Notar. Der Referent verwies auch darauf, sich möglichst frühzeitig mit einer Übergabe zu beschäftigen, um als Beteiligter Vorteile aus der Zehn-Jahres-Regel ziehen zu können, die erst mit der notariellen Beurkundung zu laufen beginnt und steuerliche wie rechtliche Vorteile zur Folge haben kann. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, aufgeworfene Fragen zu stellen, do dass am Ende die KAB-Vorsitzende Claudia Porst zusammen mit Pfarrer Bruckner dem Referenten Dank für deine aufschlussreichen Erläuterungen sagen konnte.