Vom 30. August bis zum 5. September erlebten 45 unternehmungslustige Mitglieder des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) Amberg eine rundum gelungene Wanderwoche. Das Ziel der Reise war die wunderschöne Schwäbische Alb, die sich den Gästen aus der Oberpfalz von ihrer absolut besten Seite zeigte. Begleitet von hervorragendem Wanderwetter und bester Laune erkundete die Gruppe die Region auf traumhaften Wegen.
Als perfekter Ausgangspunkt für alle Ausflüge diente das Hotel „Zum Ochsen“ in Berghülen. Die Amberger Wanderer waren dort erstklassig untergebracht. Neben einer hervorragenden Bewirtung bot das hoteleigene Hallenbad die ideale Möglichkeit, um nach den sportlichen Touren zu entspannen und die Muskeln zu lockern.
Die drei erfahrenen Wanderführer Petra, Werner und Anna hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und führten die Gruppen sicher zu den schönsten Naturschätzen der Alb. Ein echtes Highlight war das Felsenlabyrinth mit seinen faszinierenden Steinformitonen. Dabei durften bekannte Fotomotive wie die berühmte „Küssende Sau“, die „Brillenhöhle“ und die geschichtsträchtige Ruine Günzelburg natürlich nicht fehlen. Auch das „Geißenklösterle“, eine für die Menschheitsgeschichte bedeutende Felsformation, stand auf dem Plan.
Große Begeisterung lösten auch die unterirdischen Welten der Region aus. Die Wandergruppe besichtigte die Sontheimer Höhle, die als älteste Schauhöhle Deutschlands gilt, sowie die Laichinger Tiefenhöhle – die tiefste begehbare Schauhöhle des Landes. Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Besuch im „Hohlen Fels“ bei Schelklingen. Hier wurde einst die weltberühmte, nur 48 Millimeter kleine „Venus vom Hohlen Fels“ gefunden. Das faszinierende Original dieser ältesten bekannten Menschenfigurine, auch bekannt als Venus von Schelklingen, konnten die Amberger im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren aus nächster Nähe bewundern. Bei einer Stadtführung durch Blaubeuren wurde auch das interessante Kloster und der weltbekannte Blautopf besichtigt.
Am Abreisetag bedankten sich alle Teilnehmer der bei den Wanderführern für die perfekte Organisation und die tolle Routenauswahl. Man hat gespürt wieviel Herzblut und, Zeit und Mühe in die Vorbereitung und Organisation gesteckt wurde. Diese Wanderwoche wird allen Teilnehmern noch lange in wunderbarer Erinnerung bleiben.